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Kirche der Himmelfahrt des Herrn in Rostow am Don

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Unter den herausragenden Arbeiten des rostower Architekten Grigori Nikolajewitsch Wasiljew, der im vorrevolutionären Rostow am Don tätig war, sticht das elegante Gebäude einer kleinen Friedhofskirche hervor, die in den Jahren 1910-1913 errichtet wurde. Der Hauptaltar der Kirche wurde zu Ehren der Himmelfahrt des Herrn geweiht und wird seitdem als Himmelfahrtskirche bezeichnet.

Die Kirche wurde mit Mitteln der Kaufleute Gerasimow, Mjasnikow und Safonow, bekannter rostower Wohltäter, erbaut. Neben dem Hauptaltar wurden die Seitenkapellen zu Ehren von Ariadne und Natalia sowie des Johannes des Evangelisten geweiht. Heute ist die Kirche wieder aktiv und hat den Status eines Objekts des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung.

Die Geschichte des Bruderschaftsfriedhofs beginnt mit der Epidemie von 1892, nach der außerhalb der Stadtgrenzen ein Friedhof namens Bruderschaft entstand. Er wurde der größte in Rostow am Don. Ursprünglich gab es auf dem Friedhof nicht einmal eine Kapelle, aber später wurden Materialien der provisorischen Kirche vom Neuen Basarplatz für den Bau der Kirche verwendet.

Die Architektur der neuen Kirche vereinte Elemente des neobyzantinischen und neorussischen Stils. Ursprünglich hatte sie eine große Kuppel und vier kleine, die Fassaden waren mit Ziegelverkleidung geschmückt, und über dem westlichen Eingang erhob sich ein schindelgedeckter Glockenturm. Das Hauptvolumen der Kirche endete mit einer Kuppel mit einer kleinen Kuppel, ihre Maße betrugen 38×20 Meter.

Mit dem Kommen der sowjetischen Macht wurde die Kirche geplündert, 1929 wurde sie geschlossen und in ein Lager des Stadions „Dynamo“ umgebaut. 1933 erreichte die Gemeinde die Wiederaufnahme der Gottesdienste, aber 1937 wurde die Kirche erneut geschlossen, und später wurden der Glockenturm und die Kuppel zerstört.

Als die Stadt von deutschen Truppen besetzt wurde und kosakische Formationen gebildet wurden, wurde die Kirche auf Initiative der Anwohner geöffnet und blieb bis zur Rückkehr der sowjetischen Armee in Betrieb. Erst 1946 wurde offiziell die Durchführung von Gottesdiensten erlaubt, und seitdem bleibt die Kirche aktiv. Ende der 1990er Jahre fand eine Restaurierung statt, bei der der zerstörte Glockenturm und die Kuppel wiederhergestellt wurden. In der zweiten Hälfte der 2000er Jahre wurde die Innenausstattung der Kirche erneuert.

Geo-Punkt

Храм Вознесения Господня в Ростове-на-Дону

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