Die steinerne Gutskirche der Himmelfahrt, erbaut im Jahr 1778, diente vier Generationen der Familie Tjutschew, die vorbildliche Wohltäter ihrer Kirche waren. Nach dem Tod von F.I. Tjutschew verlor das Gut in Owstug für seine Angehörigen an Interesse. Die Kirche der Himmelfahrt blieb länger als andere Gebäude des Gutes bestehen, wurde jedoch im Frühjahr 1930 geschlossen und begann allmählich zu verfallen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den Faschisten gesprengt, und nach dem Krieg wurde an ihrer Stelle ein Kulturhaus errichtet.
Anlässlich des 200. Geburtstags von F.I. Tjutschew führte das Institut "Spezialprojektrestaurierung" unter der Leitung von V.N. Scharapow historische und archivische Forschungen durch, die zuverlässige Daten für die Restaurierung lieferten. Die Kirche der Himmelfahrt wurde an einem neuen Ort nach den Entwürfen der Architekten O.V. Klemapowa, M.G. Bolotnikowa und O.A. Grozewa wiederhergestellt, und die Finanzierung wurde von der bayerischen Baufirma "Knauf" sichergestellt.
Am 11. Juni 2000 wurde der erste Stein an dem Ort der wiederbelebten Kirche gelegt. Die Kirche der Himmelfahrt wurde am 15. Juni 2003 geweiht, und am 5. Dezember desselben Jahres wurde, in Anlehnung an die Tradition des letzten Jahrhunderts, der 200. Geburtstag des Dichters mit einer Requiemliturgie im wiederhergestellten Gebäude der Kirche gefeiert.
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