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Kirche der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter auf dem Welsker Friedhof

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Im Jahr 1793 erwähnt der Chronist der Welsker Dreifaltigkeitskathedrale, dass auf den Segen von Bischof Irinäus aus Wologda und Ustyug eine hölzerne Kirche im Namen der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter auf dem Friedhof errichtet wurde. Die Kirche hatte zwei Altäre: zu Ehren des heiligen Nikolaus des Wundertäters und der heiligen Simeon Stylites und Kyrill von Weißensee. Die Grundsteinlegung fand am 15. Mai statt, und der Bau begann mit Gottes Hilfe. Am 25. September desselben Jahres wurde ein lebensspendendes hölzernes Kreuz an der Kirche aufgestellt.

Im folgenden Jahr wurden für die Kirche in Moskau vier Glocken erworben, von denen die größte 11 Pud 20 Pfund wog, während die anderen nach Größe ausgewählt wurden. Der Preis für jeden Pud betrug 17 Rubel. Im Jahr 1795 berichtet die Chronik, dass am 1. September der erste Altar zu Ehren des heiligen Nikolaus des Wundertäters feierlich geweiht wurde, und ein Jahr später der Altar zu Ehren von Simeon Stylites und Kyrill von Weißensee. Im Jahr 1797 wurde für die Uspenski-Kirche in Rostow eine Glocke mit einem Gewicht von 21 Pud 30 Pfund mit Mitteln des Kaufmanns Alexei Tschestikov zum Preis von 18 Rubel pro Pud gekauft. Der Hauptaltar der neuen Kirche wurde 1803 geweiht.

Die Architektur der Kirche umfasst einen oktogonalen Raum auf einem quadratischen Grundriss, der mit einer achteckigen Kuppel mit einer Hauptkuppel abgeschlossen ist. An ihn schließt sich der fünfseitige Altar und ein breiter Speisesaal an. Die Türmchen auf den Sockeln, die über dem Dach des Speisesaals und des Altars emporragen, verleihen der Kirche ein städtisches Aussehen. Auf der Westseite befand sich ein hoher Glockenturm mit einer Kuppel und einem Spitzdach, der bis heute nicht erhalten geblieben ist.

Die Renovierung der Kirche, wahrscheinlich nicht die erste, wurde im Jahr 1910 durchgeführt. In unserer Zeit wurde das Denkmal erneuert: Das Gebäude erhielt ein neues Dach und eine neue Wandverkleidung, behielt jedoch seine historischen Formen und wird weiterhin entsprechend seiner Bestimmung genutzt.

Geo-Punkt

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