Die Kirche der heiligen Märtyrerin Barbara in Krefeld, Deutschland, gehört zur Berliner und Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche. Seit 2016 befindet sich die orthodoxe Gemeinde im Gebäude der ehemaligen katholischen Kirche St. Franziskus von Assisi, die 1959-1960 erbaut wurde.
Die erste Kirche zu Ehren von Franziskus von Assisi wurde 1927 in der Wilandstraße in Krefeld errichtet, der Bau dauerte ein Jahr und bot Platz für 750 Personen. Am 22. Juni 1943 wurde die Kirche während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Eine neue Kirche wurde 1948 erbaut, wurde jedoch bald für die Gemeindemitglieder zu klein. 1959 begann der Bau des heutigen Gebäudes, der 1960 abgeschlossen wurde, und am 27. November desselben Jahres fand die Weihe statt.
Der Architekt Stefan Loyer aus Köln entwarf die Kirche mit einem kreuzförmigen Grundriss, der für östliche Kirchen charakteristisch ist. Vier Kreise überschneiden sich und bilden die Form von Kleeblättern, was eine besondere Akustik gewährleistet. Das Gebäude ist mit 226 quadratischen farbigen Fenstern geschmückt, die ein ungewöhnliches Licht erzeugen.
Die Kirche wurde 1976 und 1990 zweimal renoviert und bietet Platz für 200 Personen. Der Glockenturm steht separat, wie es im Osten oft der Fall ist. Fünf bronzene Glocken mit Pendeln zur Kompensation von Vibrationen sind auf die Töne d, f, g, a und b-flat gestimmt, die größte wiegt 1,75 Tonnen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.