Die Kirche der Märtyrerin Paraskeva Freitag wurde 1777 mit Mitteln des Gutsbesitzers Jewdokim Schidlowki erbaut. Das Gebäude wurde aus Eichenbalken errichtet und am Gedenktag der heiligen Märtyrerin Paraskeva Freitag geweiht. Zu Ehren dieses Ereignisses wurde das Dorf Ivanowka in Pjatnicko umbenannt. Die Kirche funktionierte bis 1937.
Nach der Schließung wurde das Gebäude als Lager für den Kolchos genutzt, dann wurde dort ein Klub eröffnet, später diente es als Mühle und Wohnheim. In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde auf dem Gelände der Kirche ein Maschinenhof eingerichtet. Zu Beginn der 1990er Jahre war das Gebäude und das angrenzende Gelände verlassen. 1994 begannen die Bewohner von Pjatnicki, sich für die Rückgabe des Gebäudes an die Kirche einzusetzen. Am 22. November 1994 wurde das Gebäude der ehemaligen Kirche der Gemeinde übergeben. 1995 wurde die ehemalige Kolchoswache für Gottesdienste umgebaut. Mit dem Segen von Bischof Juvenal wurde am Fest des Einzugs des Herrn in Jerusalem die Weihe des Gebäudes von dem Dekan des Walujsker Kreises, Protopresbyter Andrei Pajul, vollzogen. Der erste Gottesdienst fand an Ostern 1995 statt.
Im August 1995 wurde das Bistum Belgorod gegründet, und die Pfarrei Pjatnicki kam unter die Leitung von Bischof Ioann.
1997 beschloss die Zemstvo-Versammlung des Dorfes, einen Kuratorium zur Errichtung einer neuen Kirche in Pjatnicki zu gründen, da das alte Holzgebäude nicht wiederhergestellt werden konnte. Am 27. November kam der Erzbischof von Belgorod und Starooskol Ioann mit den Geistlichen zur Grundsteinlegung der zukünftigen Kirche. Der geweihte Stein mit einem Gewicht von 50 kg wurde im Fundament eingemauert, und an der Stelle des zukünftigen Altars wurde ein Kreuz aufgestellt. Die Kirche wurde an der Stelle der früheren Kirche der heiligen Märtyrerin Paraskeva Freitag errichtet. Der Bau der neuen Kirche war kompliziert und dauerte über 12 Jahre. Am 30. Januar 2005 weihte Bischof Ioann von Belgorod und Starooskol die Kirche, wonach dort regelmäßige Gottesdienste begannen. Im Frühjahr 2009 wurde das Dach abgerissen und die zentrale Kuppel installiert.
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