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Heiliggeistkirche in Gorodischtsche

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Im Jahr 1640 gründete der polozker Wojewode Jan Kaminjski in Gorodischtsche ein Kloster des griechisch-katholischen Ordens der Basilianer und baute eine hölzerne Kirche. Ende des 18. Jahrhunderts wurde anstelle der hölzernen Kirche ein steinernes Gebäude errichtet.

Nach dem polnischen Aufstand von 1863 schlossen die Behörden alle griechisch-katholischen Klöster auf dem Gebiet des heutigen Weißrusslands und übergaben sie der orthodoxen Kirche. Die Gorodischtsche Kirche traf dieses Schicksal im Jahr 1867. Sie wurde am 19. März 1868 als orthodoxe Heiliggeistkirche geweiht. Im Jahr 1873 wurde ein Projekt zur vollständigen Umgestaltung der Kirche vorgeschlagen, um ihr ein orthodoxeres Aussehen zu verleihen, aber letztendlich beschränkte man sich auf den Bau eines Glockenturms und fünf kleiner Kuppeln. Diese Arbeiten wurden zwischen 1874 und 1876 abgeschlossen.

In den Jahren 1915-1916 wurde die Kirche während der Kampfhandlungen schwer beschädigt: Teile der Wand und die Apsis wurden zerstört.

Im Jahr 1919, nach dem Übergang Gorodischtsches unter polnische Jurisdiktion, wurde die Kirche den Katholiken zurückgegeben, und 1930 wurde sie unter Berücksichtigung der ursprünglichen Architektur umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche geschlossen und als Möbellager genutzt. In den 1990er Jahren wurde sie den Gläubigen zurückgegeben, restauriert und dient heute als Pfarrkirche von Gorodischtsche, als Kirche der Heiligen Jungfrau Maria.

Geo-Punkt

Храм Святой Троицы Живоначальной в Городище (Костёл Девы Марии)

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