Die Kirche wurde 1825 erbaut. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts befand sich die Hauptkirche weiter südlich, etwa 700-800 Meter vom heutigen Standort entfernt. An der Stelle der modernen Kirche stand zuvor eine kleine runde Friedhofskapelle. Ihre Wände, die einen Meter höher als die Gewölbe sind, wurden zur Grundlage des kuppelförmigen Teils der neuen Kirche.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts, gleichzeitig mit dem Bau einer Zuckerfabrik, wurden der Altar und die Seitenteile der Kirche errichtet. Bis Ende 1910 wurde ein Glockenturm hinzugefügt, und die Kirche erhielt eine kreuzförmige Form.
In den Jahren 1930-31 wurde die Gemeinde verwüstet: Kreuze wurden abgenommen, Glocken zerbrochen, und der Pfarrer Nikolai Silevanov wurde verhaftet und verbannt. Die Gemeindemitglieder setzten sich unermüdlich für die Wiedereröffnung der Kirche ein, und 1931 wurde ihnen eine Bedingung angeboten: Wenn zwanzig Personen ihre Häuser und Besitztümer als Pfand unterschreiben, würde die Kirche geöffnet. Zweiundzwanzig Personen stimmten dem zu.
In den 1930er Jahren wurde die Kirche mal geöffnet, mal geschlossen, und manchmal lagerte man darin Getreide. 1939 wurde das Gebäude in eine Schule umgebaut.
Im Dezember 1941 rekonstruierten die Einheimischen die Kirche, und die Gottesdienste wurden wieder aufgenommen, die bis 1972 andauerten, als die Gemeinde wegen des maroden Zustands des Gebäudes geschlossen wurde.
Die Gemeindemitglieder setzten sich weiterhin für die Wiedereröffnung der Kirche ein und wandten sich an verschiedene Instanzen, sogar an die Hauptstadt. An Sonntagen und Feiertagen versammelten sie sich vor den geschlossenen Türen der Kirche zum Gebet, und im Winter hielten sie sich in den von Gemeindemitgliedern bereitgestellten Häusern auf.
1981 spendete Fedora Antonowna Schilowa, später Nonne Susanna, ein privates Haus, das in ein großes Gebetshaus umgebaut wurde. Daneben wurde ein Haus für den Pfarrer gebaut.
1989 wurden das Winterfest am 9. Dezember und Weihnachten im wiederhergestellten Tempel gefeiert. Regelmäßige Gottesdienste wurden im Herbst 1991 wieder aufgenommen, und die Kirche war 19 Jahre lang geschlossen.
Im Rahmen der Renovierungs- und Wiederherstellungsarbeiten wurde das Dach erneuert, die kuppelförmigen und Dachbodenbereiche umgestaltet, Decken und Gewölbe erneuert, ein neuer Ikonostase geschaffen, alte Fresken restauriert und neue Fresken gemalt, sowie die Fassade, Fenster und Türen repariert. Rund um die Kirche wurde eine stabile Stahlbetonmauer errichtet.
Auch der Kreuzweg zur Heiligen Quelle, die 1,5 km westlich der Kirche liegt, wurde wiederhergestellt. Zu Beginn der dreißiger Jahre wurde die Kapelle über der Quelle zerstört, aber jetzt wurde sie wiederhergestellt.
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