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Die Kirche des heiligen Märtyrers Dimitrius von Thessaloniki in Rjabuschki

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Das Dorf Rjabuschki, auch bekannt als Rjabuschinskaja Sloboda, liegt entlang der Ufer der Flüsse Protwa und Isterma. Bis 1764 gehörte es zum Heiligen Pafnutiew-Borowski-Kloster.

Es ist bekannt, dass im 17. Jahrhundert bereits eine Kirche im Dorf existierte. Sie stand auf dem höchsten Punkt des Geländes, am steilen Ufer des Flusses Protwa. Im Laufe der Zeit verfiel die alte Kirche, und 1804 errichteten die Gemeindemitglieder und Wohltäter an ihrer Stelle eine kleine säulenlose Steinkirche. Über dem niedrigen Hauptvolumen des Gebäudes erhebt sich eine Rotunde im zweiten Geschoss, die dem Bau Monumentalität verleiht. Die Rotunde hat Fensteröffnungen auf drei Seiten, die es dem Licht ermöglichen, frei einzudringen. Die Kuppel der Rotunde ist mit einem alten, blinden Haupt geschmückt. In der Kirche gibt es drei Altäre: der zentrale ist dem heiligen Märtyrer Dimitrius von Thessaloniki gewidmet, der nördliche dem heiligen Nikolaus und der südliche dem heiligen Märtyrer Georg dem Siegreichen.

Der Ikonostase der Kirche ist in Dunkelblau mit vergoldeten Elementen gestaltet, abgeschlossen mit einem Attik und gekrönt mit einem geschnitzten Holzkreuz. Wahrscheinlich befinden sich darin Ikonen aus der alten Kirche. Auf beiden Seiten der Königlichen Pforte stehen die Bilder des Nottgeborenen Heilands und der Gottesmutter „Odigitria“. In der Kirche befinden sich auch Holzskulpturen, vermutlich aus dem frühen 19. Jahrhundert: Figuren der Gottesmutter und Maria Magdalena vor Golgatha in der Speisehalle sowie die Skulptur „Christus im Gefängnis“ in einer Nische hinter Glas. Die Hauptheiligkeit der Kirche ist das wundertätige Bild des heiligen Märtyrers Dimitrius von Thessaloniki, das auf Leinen gemalt und mit Blattgold bedeckt ist. Besonders verehrt werden die Ikonen der Gottesmutter „Freude aller Trauernden“ und „Dreihändige“, sowie das Kreuz mit den Anwesenden.

Neben der Kirche befinden sich zwei heilige Quellen: die des heiligen Märtyrers Dimitrius von Thessaloniki, die am Fuße des Berges liegt, und die des heiligen Nikolaus, die sich 400-500 Meter von der Kirche entlang des Flusses Protwa befindet. Jedes Jahr findet am Fest der Taufe ein Kreuzgang mit der großen Segnung des Wassers zu ihnen statt.

Im 20. Jahrhundert blieb die Kirche aktiv.

Geo-Punkt

Храм святого великомученика Димитрия Солунского в Рябушках

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