Fast unmittelbar nach der Gründung des Dorfes Dorogosch im Jahr 1656 wurde die erste hölzerne Kirche zu Ehren des heiligen Märtyrers Dimitrius von Thessaloniki errichtet.
Laut Dokumenten aus dem Jahr 1780 gab es in Dorogosch bereits eine hölzerne Kirche des Dimitrius von Thessaloniki, jedoch ist das genaue Datum ihres Baues unbekannt. Im Jahr 1853 wurde eine neue hölzerne Dimitriuskirche erbaut, die bis heute nicht erhalten geblieben ist.
Im Zeitraum von 1903 bis 1910 wurde mit Mitteln des örtlichen Grundbesitzers Surin eine neue Steinkirche gebaut, die bis heute in Betrieb ist.
Im Jahr 1908 lebten im Dorf 1756 orthodoxe Einwohner, es gab eine Volksschule sowie eine kirchliche Schule im Dorf Sankowa. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in der Kirche eine umfassende Renovierung durchgeführt.
Die Kirche hat aufgrund ihrer dekorativen Fassadengestaltung einen erheblichen künstlerischen Wert. Sie hat eine Restaurierung des Innenraums und des Glockenturms überstanden, dessen Abschluss zerstört ist. Der Glockenturm besteht aus einem Geschoss und ist mit drei kleinen Türmchen gekrönt. Das Dach des Kirchenteils ist ein Satteldach, die Apsis hat zwei Geschosse und einen halbrunden Abschluss, im Süden und Norden befinden sich zwei kleine Vorhallen. Die Fassade ist reich verziert mit horizontalen Bändern, die einzelne und paarweise Bogenfenster mit Kokoshniki dekorieren. Der Hauptzugang ist ebenfalls mit einem Kokoshniki und einem Kapitell geschmückt und wird von zwei Halbsäulen flankiert. Die seitlichen Eingänge auf der Nord- und Südseite haben große Vorplätze. Das zweite Geschoss des Gebäudes ist ebenfalls schön gestaltet. Die Wandmalerei und die gesamte Innenausstattung wurden von Kiewer Meistern ausgeführt.
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