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Die Kirche des heiligen Propheten Elias in Woronesch

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Die Iljinski-Kirche wurde in den 1760er und 1770er Jahren erbaut. In der vorrevolutionären Zeit hatte sie einen zentralen Altar zu Ehren des Einzugs des Herrn nach Jerusalem und zwei Seitenkapellen. Jetzt hat die Kirche einen Altar, der dem Propheten Elias gewidmet ist. Die Kirche ist im Barockstil gestaltet und stellt eine Konstruktion "Achtkant auf Viereck" dar, die auf der Ostseite mit einer polygonalen Altarapsis fortgesetzt wird und auf der Westseite mit dem Speisesaal und dem Glockenturm. An der südwestlichen Seite schließt sich ein zweigeschossiges Pfarrhaus an die Kirche an.

J.I. Uspenski bemerkte in seinem Essay "Altes Woronesch" aus dem Jahr 1922, dass die Iljinski-Kirche eines der originellsten Bauwerke des Woronescher Barocks ist, das fast in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben ist. Wie die Peter-Pauls-Kirche ist sie im typischen Stil "Achtkant auf Viereck" gestaltet, jedoch mit einem massiveren Gewölbe. Im seitlichen halbrunden Giebel befinden sich zwei große Fenster mit reich verzierten Rahmen. Der Achtkant ist mit einem barocken Dach und einer achteckigen Trommel mit einer Kuppel gekrönt. Die Ecken des Achtkants sind mit rustizierten Pilastern geschmückt, und die großen Fenster mit breiten Rahmen erinnern an die Fenster der Peter-Pauls-Kirche. Der fünfseitige Altarbereich und der Grundriss in Form eines Kreuzes mit klassischen Seitenanbauten erinnern ebenfalls an die Peter-Pauls-Kirche. Der Glockenturm, der in den Plan der Kirche integriert ist, ist jedoch einzigartig. Er ist niedrig, mit einem spitzen Dach, und stellt einen Achtkant auf einem Würfel im ersten Stock dar. Die Flächen des Achtkants sind mit paarweise angeordneten Säulen und Bögen verziert. Der Glockenturm weckt Assoziationen mit etwas Fernem und Russischem, indem er alte russische Formen mit dem Barock kombiniert.

Die Woronescher Barockkirchen gehören zu den Denkmälern des ukrainischen Barocks in der slawischen Variante, die zur hölzernen Kosakenarchitektur und der Dreikuppel neigt. In der Iljinski-Kirche ist der Hinweis auf die Dreikuppel in den Kuppeln über dem Achtkant, dem Glockenturm und dem Speisesaal sichtbar. Früher war die Altarapsis ebenfalls mit einer Kuppel gekrönt. Das hohe Gewölbe, das den Achtkant stützt, ist ein markantes Merkmal der Kirche. In den halbrunden Seitenbereichen befinden sich Fenster mit prächtigen Rahmen. Der Glockenturm der Iljinski-Kirche, obwohl in der Konstruktion vertraut, hebt sich durch die barocke Gestaltung hervor, insbesondere durch die doppelten Säulen mit Bögen. Die Fenster des Achtkants erinnern laut Uspenski an Fledermäuse, und die wellenförmigen Rahmen harmonieren mit den rustizierten Ecken.

Geo-Punkt

Храм святого Ильи Пророка в Воронеже

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