Im Jahr 1794 wurde im Dorf die Verklärungskirche erbaut. Aus architektonischer Sicht zeigt das Gebäude Merkmale des Retrospektivismus mit geringem Einfluss des pseudorussischen Stils. Die Kirche wurde aus einem Nadelholzstamm auf einem Betonfundament errichtet. Der architektonische Plan basiert auf einem zweigeschossigen Quader mit einer achteckigen Trommel ohne Fenster, gekrönt von einer konischen achtseitigen Kuppel mit einer vergoldeten Zwiebelhaube. Eine kleine Sakristei ist mit der ersten von drei Etagen des Glockenturms verbunden, und die Glockenstube hat große Lichtöffnungen.
Die Kirche hat keine Außenverkleidung und bewahrt ihr natürliches Aussehen ohne geschnitzte Dekoration und Malerei. Interessanterweise sind Fenster fast nicht vorhanden: In der Sakristei gibt es nur fünf kleine Lichtöffnungen. Die Innenausstattung umfasst Wandmalereien und einen hölzernen Ikonostase, und der einzige Altar ist dem Heiligen Nikolaus des Wundertäters gewidmet. Die Beleuchtung erfolgt durch Öllampen und Kerzen.
In den 1930er Jahren wurde die Kirche, in der fast 150 Jahre lang Gottesdienste abgehalten wurden, zerstört. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts begann man mit dem Bau einer neuen Kirche an ihrer Stelle. Die neue Kirche wurde am 29. August 2008 zu Ehren des Heiligen Nikolaus des Wundertäters geweiht.
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