Im Jahr 1809 wurde im Dorf Rechiza anstelle einer Holzstruktur die steinerne Nikolauskirche erbaut, dank der Bemühungen der örtlichen Grundbesitzerin Pelageja Dionisiewna Tjutschewa und ihres Sohnes Ivan Nikolajewitsch Tjutschew. Die Kirche hatte drei Altäre: den Hauptaltar, der dem Heiligen und Wundertäter Nikolaus gewidmet war, den südlichen zu Ehren des Ikone der Kazanischen Gottesmutter und den nördlichen im Namen der Heiligen Märtyrerin Pelageja. Im Jahr 1896 wurde ein vierter, warmer Altar im Namen des Heiligen Märtyrers Andreas von Kreta hinzugefügt, zur Erinnerung an die wunderbare Rettung der Kaiserfamilie am 17. Oktober 1888; sein Bau wurde durch die kirchliche Gemeinde finanziert. Im Hauptikonostase wurde ein geschnitzter Baldachin mit einem Kreuz oben installiert.
Die Gemeindemitglieder verehrten besonders das Ikone des Heiligen und Wundertäters Nikolaus und das Ikone der Kazanischen Gottesmutter. Der Glockenturm befand sich ursprünglich unter den Säulen auf der Westseite der Kirche, aber im Jahr 1890 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder ein Ziegelturm an die Kirche angebaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörten zum Gemeindegebiet des Dorfes auch die Dörfer Dorogischna und Molotino.
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