Die Kirche wurde 1746 dank der Bemühungen des Titularrates Michail Jakowlewitsch Jelmanow erbaut.
1882 wurde in der Gemeinde eine siebenjährige Dorfschule eröffnet, und 1895 eine kirchliche Schule. Bis 1917 wurden in der Schule 70 Jungen und 50 Mädchen unterrichtet, und die Bibliothek umfasste 175 Bände.
In den 1930er Jahren verloren die Bewohner von Manturovo die Kirche. Die Kuppel und der Glockenturm verschwanden. Lange Zeit wurde das Gebäude, dessen Wände mit Heiligenbildern geschmückt waren, als Lager genutzt, und später wurde darin ein Dorftreff eingerichtet. Anstelle des Altars wurde ein Tanzsaal eingerichtet, und die Gewölbe wurden regelmäßig weiß getüncht und übermalt, um die durchscheinenden Ikonen zu verbergen.
In den 1990er Jahren wurde das Kirchengebäude an das Bistum Kursk zurückgegeben. Es musste jedoch praktisch vollständig restauriert werden. Die Arbeiten wurden von Priester Andrei Kiselew begonnen, aber den Großteil der Arbeit erledigte sein Nachfolger, Priester Andrei Jeskow. In wenigen Jahren verwandelten sich die Kirche und das umliegende Gelände in eine große Baustelle, und die Arbeiten dauern bis heute an. Die Wiederherstellung der Kirche stellte sich als schwierige Aufgabe heraus, da sie hauptsächlich auf freiwilliger Basis durchgeführt wurde und nicht nur Gemeindemitglieder, sondern auch Bewohner aller Kommunen daran beteiligt waren.
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