Die Nikolauskirche, erbaut in den Jahren 1790-1792, ist mit Schindeln verkleidet und steht auf einem hohen Sockel. Der Hauptteil des Gebäudes, der einen Achteck auf einem Quadrat darstellt, ist mit einer birnenförmigen Kuppel geschmückt, die mit Schindeln bedeckt ist. An die Kirche schließen sich der fünfseitige Altar und die Trauungshalle an.
Der breite Eingang zur Kirche ist mit fünf massiven Balken gestaltet. Die Wände des Gebäudes sind verkleidet, und die Dächer des Altars, der Trauungshalle und der Empore sind aus Metall. Der zwiebelförmige Abschluss hat die alte Schindeldeckung mit Resten von grünlicher Farbe erhalten.
Die letzte Renovierung fand Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts statt. Dabei wurden die Wände verkleidet, metallene Dächer installiert und die Schindeln auf der Oberseite der Kuppel ersetzt. Auf der Veranda wurde anstelle von Balustraden eine geschlossene Umrandung aus breiten vertikalen Brettern angebracht.
Die Kirche wurde in den 1930er Jahren geschlossen, stand lange Zeit leer und wurde dann für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Trotz dessen blieb die Nikolauskirche in einem besseren Zustand als andere Denkmäler der Holzarchitektur in der Umgebung von Welsk. Seit 2009 kümmern sich Enthusiasten um ihre Konservierung.
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