Nowaja Mysch ist seit dem 16. Jahrhundert als Siedlung an der Warschauer Straße bekannt. Zu verschiedenen Zeiten gehörte sie den Hadkewitsch, Siniavski, Judzicki, Masalski und Neselowski. Im Jahr 1859 wurde auf dem zentralen Platz des Dorfes mit Mitteln des Russischen Kaiserreichs und der örtlichen Bauern eine Kirche erbaut.
Die hölzerne Erlöser-Transfiguration-Kirche in Nowaja Mysch spiegelt Merkmale der alt-russischen Kultarchitektur wider. Sie ist eine zentrische Kreuzkuppelkirche, die auf einem hohen steinernen Sockel steht. Der Hauptkubus des Gebäudes ist mit einem vierseitigen Dach bedeckt, das von fünf achteckigen, zweigeschossigen Tambouren mit spitzen Oberteilen gekrönt wird, auf denen zwiebelförmige Kuppeln stehen. In einem der Tamboure befindet sich der Glockenturm mit vier Glocken. Die Seitenkapellen enden mit zweigeschossigen Schildformen und haben doppelte Fensteröffnungen mit bunten Glasfenstern. Die Fassaden sind mit breiten, eckigen Lisenen und einem Gesims geschmückt und sind mit hohen rechteckigen Fenstern mit ornamentalen Abschlüssen durchbrochen.
Im Inneren dominiert der zentrale Raum des Gebetssaals, über dem ein lichtdurchfluteter achteckiger Tambour emporragt, der von massiven Trägern gestützt wird. Die Seitenkapellen, die Apsis und der Vorraum sind durch breite Öffnungen mit abgeschrägten oberen Ecken mit dem Hauptvolumen verbunden. In der Innenausstattung wurden rechteckige und figürliche Füllungen im Friesbereich verwendet. Die Apsis hebt sich durch einen eingeschossigen Ikonostase mit einem zentralen kielbogenförmigen Giebel hervor, der aus Holz in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gefertigt wurde.
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