Nach dem Tod von A.N. Nelidov im Jahr 1834 ging das Anwesen in Mokwa an seinen Sohn Arkadiy Arkadyevich über. Zu dieser Zeit wurde südlich des Palastes eine zweigeschossige Backsteinkirche (1848) erbaut, neben der sich ein Stall und Wirtschaftsgebäude befanden. Außerdem wurde ein bedeutendes Gewächshaus angelegt, und die Arbeiten zur Verschönerung des Parks wurden fortgesetzt.
Von Ende des 19. Jahrhunderts bis 1917 gehörte das Anwesen dem Neffen von A.A. Nelidov, Peter Petrovich Volkov. Er organisierte in Mokwa eine Landesschule für 80 Kinder und verwandelte die private Spaskirche in eine Pfarrkirche.
Nach den Ereignissen von 1917 wurde das Eigentum des Anwesens größtenteils geplündert, und das Familienarchiv verschwand. Die Teiche wurden abgelassen. Von 1922 bis 1939 befand sich im Gebäude des Palastes ein Erholungsheim „Gubsoctstraha“. In den Jahren 1941-1943 war Mokwa unter der Besatzung der Faschisten, was zu erheblichen Schäden im Park führte: starke Bäume wurden gefällt und einige Gebäude zerstört. Von 1943 bis 1946 war in den erhaltenen Gebäuden ein Militärkrankenhaus untergebracht. Seit 1948 gibt es auf dem Gelände des Anwesens ein Sanatorium, zunächst für Tuberkulose, und seit 1958 für Magen-Darm-Erkrankungen. Die Spaskirche wurde 1969 zerstört, und an ihrer Stelle wurde ein Gebäude für ein Präventorium errichtet. Die Teiche wurden erneut aufgestaut, aber der untere Teich verwandelte sich in ein Moor.
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