Die erste Erwähnung des Dorfes Ivanovskaya Lisitsa stammt aus dem Jahr 1692. Zu den ersten Bewohnern gehörten Anafrej Gordeev, Ivan Zolotukhin, Kirej Perov und Ivan Izvekov. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ging das Dorf in den Besitz des Feldmarschalls B.P. Sheremetyev über. In Dokumenten aus dem Jahr 1756 werden Festungsanlagen in Ivanovskaya Lisitsa erwähnt. Im Jahr 1843 begann man hier, nach dem Vorbild der Siedlung Alexeyevka (heute Stadt Alexeyevka), die ebenfalls den Sheremetyevs gehörte, Sonnenblumen anzubauen und Sonnenöl zu produzieren.
Im Jahr 1870 wurde im Dorf eine hölzerne Kirche Johannes des Täufers erbaut, und im Jahr 1903 eine steinerne. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte die Gemeinde 997 Gläubige. An der Kirche gab es zwei Schulen: eine Land- und eine Kirchenschule, und es wurden 34 Desjatinen Land bereitgestellt.
Während der sowjetischen Herrschaft wurde die Kirche geschlossen und stark beschädigt. Das Gebäude wurde als Schule genutzt. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges, als das Dorf besetzt war, restaurierten die Deutschen die Kirche und hielten dort Gottesdienste ab. Nach dem Krieg wurde im Gebäude erneut eine Schule untergebracht.
Die Kirche wurde 1995 wiederhergestellt.
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