Die orthodoxe Gemeinde zu Ehren des Schutzmantels der Gottesmutter im Dorf Zhuravlino wurde 1999 gegründet. Für die Kirche wurde ein Gebäude bereitgestellt, das zuvor dem Gemeinderat gehörte. Seitdem wird die Gemeinde allmählich wiederbelebt.
Nach den Erinnerungen der alten Bewohner erhob sich vor dem Großen Vaterländischen Krieg neben dem Dorffriedhof eine majestätische Kirche, die dem Schutzmantel der Gottesmutter gewidmet war. Sie wurde aus freiwilligen Spenden von Wohltätern erbaut, und das Glockenläuten vollendete ihre guten Taten. Genau dieses Läuten versammelte die Gläubigen zum Gebet. Viele Bewohner der umliegenden Dörfer kamen zu den Gottesdiensten in diese wunderschöne Kirche. Doch während des Krieges wurde sie, wie viele andere, zerstört. An dem Ort, wo die Kirche stand, sind bis heute die Gräben sichtbar, die vom Fundament übrig geblieben sind. In der Nähe dieser Stelle sprudelt eine Quelle mit reinem Wasser, die 1999 zu Ehren des heiligen Seraphim von Sarow geweiht wurde. Diese Quelle zieht bis heute viele Menschen an, die reines Wasser trinken und Hilfe in ihren Lebensbedürfnissen durch die Gebete des heiligen Alten erhalten möchten. Im Jahr 2009 feierte die Gemeinde ihr zehnjähriges Bestehen, und in dieser Zeit waren die Türen der Kirche immer für alle geöffnet. Die orthodoxen Traditionen und Riten sind nicht vergessen, sondern werden im Gegenteil wiederbelebt. In den Mauern der Kirche erklingen erneut die Gebete, die von den Orthodoxen zum Herrn Jesus Christus, seiner allheiligen Mutter und allen Heiligen erhoben werden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.