Die Kirche im Dorf Smorodino wurde 1912 mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut und nach dem Fest der Schutzmantel der Gottesmutter benannt, das seitdem zum Patronatsfest des Dorfes geworden ist und jährlich am 14. Oktober gefeiert wird. Dieser Tag gilt als einer der bedeutendsten für die Bewohner, und er wird von allen, groß und klein, gefeiert. An diesem Tag erzählen die Alten den Jugendlichen die Geschichte, wie während des Krieges die Einwohner einer Stadt die Gottesmutter um Schutz baten. Während der Nachtwache in der Kirche sahen sie die Heilige Mutter mit einer Schar von Heiligen und Engeln, die ihren Schutz über sie ausbreitete und ein Gebet um die Rettung der Welt erhob. Dieses Ereignis ist auf dem Hauptikone der Kirche als Symbol des himmlischen Schutzes dargestellt.
Möglicherweise hat der Segen Gottes auch das Dorf berührt, da die Bewohner fest daran glauben. In den Jahren 1931-32, während der Kollektivierung, wurde die Kirche geschlossen und als Getreidespeicher genutzt. 1986 begann die Rekonstruktion des Gebäudes zu einer Sporthalle. Ende 1995 wurde die Kirche wiederhergestellt und von Erzbischof Ioann geweiht.
Das Gebäude der Kirche ist aus Stein, hat eine Kuppel und keine Säulen, besteht aus einem Glockenturm und einem kuppelartigen Teil. Früher hatte der Glockenturm mehrere Etagen, aber bis heute sind nur zwei untere erhalten geblieben. Der Hauptteil der Kirche hat ein Satteldach und ist in Form eines Schiffes gebaut. Die Fassaden sind reich verziert. Innen ist die Kirche in drei Teile unterteilt: Altar, Hauptraum und Vorhalle. Die Wandmalerei ist aufgrund der Rekonstruktion zur Sporthalle und zum Lager nicht erhalten geblieben.
Ende Dezember 1995 wurde die Kirche erneut eröffnet. Die Kirche befindet sich im Zentrum des Dorfes, neben dem Friedhof. Laut dem Heimatforscher Rjanow hat die Kirche architektonischen Wert.
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