Die steinerne Schutzherrin-Kirche im Dorf wurde 1837 mit Mitteln des Fürsten Barjatinski, dem Eigentümer der Krupets-Wolost, erbaut. Laut Augenzeugen wirkte die Kirche sehr majestätisch: Sie hatte drei Kuppeln, einen Glockenturm mit vielen Glocken und ein Kreuz von etwa 7 Metern Höhe. Die Kirche wurde mit großen Öfen beheizt, die sich unter dem Boden befanden, und ihr Gelände war von einer steinernen Umfriedung umgeben. Leider sind weder Fotos noch andere Abbildungen der alten Kirche erhalten geblieben.
Im Jahr 1936 wurden das Kreuz und die Glocken von der Kirche entfernt, danach wurde sie geplündert. Das Gebäude sollte als Klub genutzt werden, wurde aber schließlich zu einem Lager für Getreide. Während des Zweiten Weltkriegs, als 1941 die Deutschen in Krupets einmarschierten, nutzten sie die Kirche weiterhin als Lager, öffneten sie aber später für Gottesdienste. Nach der Befreiung im Jahr 1943 wurde die Kirche erneut geschlossen.
Im Jahr 1958 wurde im Inneren der Kirche starke Sprengstoffe platziert, um sie zu zerstören. Durch die Explosion wurden der Glockenturm und die Kuppeln zerstört, aber die steinernen Wände blieben stehen. Daraufhin wurde beschlossen, das Gebäude in zwei Etagen zu teilen und dort ein Kulturhaus und ein Kino namens "Kosmos" einzurichten. Im Jahr 1961 wurde "Der neue Klub" für die Dorfbewohner eröffnet.
Im Jahr 1994 wurde die Kirche der Kurischen Diözese übergeben, und die Gottesdienste wurden im zweiten Stock abgehalten.
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