Die Kapellen der Kirche sind dem Heiligen Nikolaus und dem Ikone der Gottesmutter "Znamenie" gewidmet.
Die Kirche zu Ehren des Erzengels Michael wurde 1906 erbaut, obwohl laut anderen Angaben dies 1912 geschah, nach dem Entwurf des Diözesanarchitekten Ehrenberg. Zu Beginn der 1930er Jahre wurde die Kirche geschlossen und in ein Getreidelager umgebaut. Der Glockenturm wurde nie errichtet. Der quadratische Teil der Kirche wird von einer Tambour-Rotunde gekrönt, an die sich auf der Ostseite drei halbrunde Apsiden anschließen. Im Norden und Süden befinden sich Kapellen, die mit mächtigen Zakomaren abschließen und schön gestaltete Eingangsportale haben. Auf der Westseite befindet sich ein rechteckiger Speisesaal. Die Kirche ist im "russischen" Stil ausgeführt und reich mit Elementen der altrussischen Architektur geschmückt, wie z.B. keilförmigen Archivolten und Zierleisten.
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