Im Jahr 1993 begannen unter der Leitung des Klerus der Ostrogoshker Pfarrei der Woronежer Diözese die Arbeiten zur Räumung der Höhlen. Vier Jahre später, im Jahr 1997, wurde das Spasski Frauenkloster offiziell eröffnet. Heute sind auf seinem Gelände die Höhlenkirchen wiederhergestellt, in denen Gottesdienste stattfinden, sowie der Erdkirche der Gottesmutter "Vorsorge der Verlorenen", Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet.
Die einzige Erdkirche des Klosters wurde im Jahr 2000 erbaut und zu Ehren der Ikone der Gottesmutter "Vorsorge der Verlorenen" geweiht. Es handelt sich um ein einschiffiges Gebäude mit einer Speisehalle, in der im Winter Gottesdienste abgehalten werden. Während der Pilgerfahrt können hier Gebete wie Moleben, Sorokoust, Panichida und die unermüdliche Psalter bestellt werden.
In dieser Kirche befindet sich die wundertätige "Kostomarowskaja" Ikone der Heiligen Gottesmutter, die aus der Höhlenkirche Spasski hierher gebracht wurde. Sie wurde in menschlicher Größe auf einem Eisenblatt von Wasilij Shokorev Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts gemalt. Auf der Ikone sind die Spuren von sechs Kugeln zu sehen, die von Rotarmisten abgefeuert wurden.
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