Im Nikolao-Odrin Kloster wird derzeit eine verehrte Kopie der Ikone der Gottesmutter "Fürsprecherin der Sünder" aufbewahrt. Im Jahr 2002 begann der Bau einer neuen Kirche zu ihren Ehren, und 2004 wurde sie von Bischof Theophilakt von Brjansk und Sewsk geweiht.
Der Name der Ikone "Fürsprecherin der Sünder" ist mit dem Text auf einem der Schriftrollen verbunden, die in den Ecken des Bildes angebracht sind: "Ich bin die Fürsprecherin der Sünder bei meinem Sohn, dieser gab mir, für sie zu hören." Dies spiegelt die grenzenlose Liebe der Gottesmutter zu den Menschen wider, wenn sie sich beim Herrn für uns, die Sünder, einsetzt. Wir haben gesündigt und verdienen Strafe, aber die Gottesmutter strebt danach, uns mit ihrer Gnade zu schützen und zur Buße zu führen. Die Inschrift auf der Ikone besagt, dass der Herr der Gottesmutter verspricht, immer auf ihre Gebete für uns zu hören.
Im Jahr 1844 kam die Frau eines Kaufmanns, Pochepina, mit ihrem zweijährigen Sohn, der an schweren Anfällen litt, in das Männerkloster Nikolao-Odrin. Sie bat darum, einen Gottesdienst vor der Ikone "Fürsprecherin der Sünder" abzuhalten, da sie eine Vision hatte, dass ihr Sohn geheilt werden würde. Die Ikone wurde in der Klosterkapelle gefunden, gewaschen und in die Kirche gebracht, wo der Gottesdienst abgehalten wurde, nach dem der Junge gesund wurde. Bald folgten weitere Wunder von der Ikone, und sie wurde als wundertätig angesehen, besonders während der Choleraepidemie in den Jahren 1847-1848.
Im Jahr 1846 reiste ein Hieromönch des Klosters nach Moskau, um ein Gewand für die wundertätige Ikone anzufertigen. Er wurde von Oberst D. N. Boncheskul beherbergt, und als Dank erhielt er eine genaue Kopie der Ikone aus dem Kloster. Boncheskul stellte sie in seinen Hausikonostase, und bald strahlte das Bild ein ungewöhnliches Licht aus, während ölige Feuchtigkeit von der Ikone zu fließen begann. Mit dieser Feuchtigkeit wurden Kranke gesalbt, und sie wurden geheilt. Die Menschen begannen, zur Ikone zu kommen, um Heilung zu suchen.
Im Jahr 1848 stiftete Boncheskul die Ikone "Fürsprecherin der Sünder" an die Nikolauskirche in Chamowniki. Der Fluss der Feuchtigkeit setzte sich fort, und der Diakon verteilte sie an die Gemeindemitglieder. Später hörte das Myrtochen auf, aber im Altar traten ungewöhnliche Lichtphänomene auf. Die Ikone erlangte Ruhm durch viele Heilungen und Wunder.
Heute befindet sich das wundertätige Bild der Gottesmutter "Fürsprecherin der Sünder" im Nikolao-Odrin Frauenkloster im Dorf Odriino, im Karatschew Bezirk der Region Brjansk.
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