Die Hauskirche befindet sich in einem zweigeschossigen Backsteingebäude aus dem Jahr 1814, in dem früher das Kinderheim „Trost“ untergebracht war. Sie nimmt das zweite Obergeschoss ein und zeichnet sich durch eine Kuppel mit einer Laterne aus. Das Heim wurde 1994 beim Nikolai-Schwarzstein-Kloster gegründet, und das Gebäude wurde in den Jahren 2000-2003 rekonstruiert.
Die Kirche ist der Ikone der Gottesmutter „Trost und Ermutigung“ gewidmet und ist eine kleine Hauskirche, deren Hauptheiligkeit diese Ikone ist. Der Überlieferung nach gab es in der Antike den Brauch, dass Priester nach dem Morgengebet aus der Kirche traten und die Schlüssel dem Torwächter übergaben, damit dieser die Tore des Klosters öffnete. Eines Tages erwachte die Ikone der Gottesmutter, die sich im äußeren Vorraum befand, zum Leben und sprach, warnte davor, die Tore zu öffnen und die Piraten zu vertreiben. Das Jesuskind, das auf den Armen der Gottesmutter saß, versuchte, sie aufzuhalten, aber sie wies seine Hand zurück. Das Kloster wurde gerettet. Das Gesicht der Gottesmutter drückt großes Nachsehen, Geduld und Vergebung aus. Jetzt findet jeden Freitag im Dom „Trost und Ermutigung“ eine göttliche Liturgie statt, und täglich wird ein Molben gefeiert. Das Fest zu Ehren der Ikone wird am 3. Februar gefeiert, und an diesem Tag kommen Dutzende von Pilgern ins Kloster, um vor der Ikone um Vergebung ihrer Sünden zu beten.
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