Das Dorf ist seit dem 17. Jahrhundert als Kirchgemeinde bekannt. Die Verkündigungskirche war Teil der Bistümer Belgorod und Kursk und wurde zu Ehren der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter geweiht. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Kirche mehrmals mit Mitteln der Gemeindemitglieder und der örtlichen adligen Grundbesitzer von Holz umgebaut.
Im Dorf war seit jeher die Priesterfamilie Bulgakow bekannt, die den gesamten Klerus der Kirche stellte. Unter den Priestern der Verkündigungskirche waren Michail Osipowitsch Bulgakow, der in den 1760er und 1790er Jahren diente, Michail Bulgakow in den Jahren 1874 und 1883, Peter Bulgakow in den Jahren 1893 und 1898, Grigori Wasiljewitsch Iwanizki in den Jahren 1898 und 1902 sowie Sergei Iwanowitsch Loginow seit 1902.
Die letzte Kirche, ein steinernes Gebäude mit Glockenturm, wurde 1890 mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. Die Gemeinde war arm: Die Ländereien umfassten 33 Desjatinen, es gab kein Gehalt, und die Einnahmen von 250 Rubel pro Jahr gingen an den Unterhalt des Klerus, der aus einem Priester und einem Psalmodisten bestand. Die Bibliothek umfasste 33 Bände. Eine bedeutende finanzielle Unterstützung erhielt die Kirche vom Kirchenältesten, dem Kaufmann Peter Nikolajewitsch Prizemin.
Neben der Kirche befand sich der Gemeindefriedhof mit mehreren Grabkammern lokaler adliger und kaufmännischer Familien. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Dorfes war das Grab von Matrena Ryschkowa-Pawlowa, bekannt als "Die Unbekannte" aus dem Gemälde von I.N. Kramskoi.
Die Kirche wurde am 19. April 1936 auf Beschluss des Oblastkomitees geschlossen, und bis in die 1990er Jahre fanden keine Gottesdienste mehr statt. In dieser Zeit ging der Glockenturm verloren, den die Gemeindemitglieder jetzt wiederherzustellen versuchen. Derzeit wurden die Gottesdienste wieder aufgenommen, und die Gemeindemitglieder bemühen sich, die verlorene Heiligkeit zurückzubringen.
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