Das Haus-Museum für Volkskunst "Meister" befindet sich gegenüber dem Siegespark im Dorf Hochol. Es ist eine echte Holzhütte mit geschnitzten Elementen an Fenstern, Gesimsen und Toren.
Das Museum wurde 1985 auf Initiative des verstorbenen ersten Sekretärs des RK KPSS I. N. Medwedew eröffnet. Die Finanzierung erfolgte durch den Hocholer Gemeinderat, und der Bau wurde zu einem echten Volksprojekt. Es war nicht nur ein Bau, sondern eine Umgestaltung des alten Gebäudes des Sozialamtes, das zuvor als Poliklinik, Kindergarten und sogar als Polizeistation diente. Dank der Bemühungen der Anwohner verwandelte sich das Gebäude in einen schönen geschnitzten Terem. An dem Bau waren viele Organisationen und Menschen beteiligt: Die Mitarbeiter der MPMK kümmerten sich um Wände und Böden, der Schweißer V. S. Sagajdatschny deckte das Dach mit Metall, und I. A. Gribanov und A. Stolyarov von der Geflügelfabrik verkleideten das Haus. Die Vorderseite ist mit Schnitzereien der Meister V. und S. Zanin geschmückt.
Das Museum besteht aus fünf Abteilungen, von denen jede ihrem eigenen Thema gewidmet ist.
Der erste Raum ist der der Bauern. Hier ist alles ordentlich aufgereiht: ein alter russischer Ofen, eine Spinnmaschine, ein Tisch mit Samowar, eine Wiege, Schlafböden, ein Webstuhl und andere Haushaltsgegenstände. Alle Exponate sind original und wurden von den Bewohnern der Region gespendet. Für die ältere Generation ist dieser Raum besonders wertvoll, da er mit ihrem Leben verbunden ist. Hier wurden Filme des lokalen Regisseurs Wasilij Panin gedreht, darunter "In der Dämmerung der nebligen Jugend" über den Dichter Alexei Kolzow. In dem Film wirkten bekannte Künstler wie Aristarh Liwanow und Ljubow Sokolowa mit. Auch im Museum wurden musikalische Kurzfilme mit bekannten Sängern und Schauspielern, darunter Igor Slawjanow und Alexander Pjatkow, gedreht.
Der nächste Saal ist den Teppichen gewidmet. Hier sind Arbeiten der Volksmeisterin M. Gladnewa und ihrer Schülerinnen ausgestellt. Die Teppiche von Gladnewa sind nicht nur in der Region bekannt, sondern auch in Museen in Moskau und im Ausland ausgestellt.
Der Raum "Malerei" umfasst Gemälde von Künstlern aus dem Hocholer Bezirk. Besonders ins Auge fällt das Gemälde von V. Terechow "Die Erschießung der Kommunisten", das die Ereignisse von 1919 widerspiegelt. Auch das "Porträt eines Mädchens" von N. Pakhomowa, einer jungen Künstlerin und Lehrerin, die mit Urkunden und Diplomen ausgezeichnet wurde, ist interessant.
Im Museum sind Arbeiten des Holzschnitzers E. G. Leschew zu sehen, der das Handwerk und die Werkzeuge von seinem Vater, einem bekannten Meister, geerbt hat.
Der Saal des kämpferischen Ruhms enthält Helme, Patronen, Briefe von der Front und Fotos, die von den Dorfbewohnern gespendet wurden.
Im großen Ausstellungsraum finden Ausstellungen von Arbeiten der Einheimischen statt. Das Hocholer Land ist für sein Volkskunsthandwerk bekannt, und immer mehr Menschen begeistern sich dafür.
Das Museum "Meister" ist zu einem Ort geworden, an den Jung und Alt kommen, um ihre Handarbeiten und alten Gegenstände mitzubringen. Es erhält positive Rückmeldungen von Besuchern und veranstaltet thematische Feste für Kinder mit Spielen und Workshops.
Das Museum ist in die touristische Route "Auf den Wegen der Hocholer Quellen" aufgenommen.
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