Das Ensemble der städtischen Villa aus dem XVIII. und XIX. Jahrhundert umfasst ein zweigeschossiges Hauptgebäude, einen Wachturm und eine Steinmauer mit Toren. Die Villa befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Deutschen Siedlung im Bereich der U-Bahn-Station "Baumannskaja". Das Hauptgebäude, das Ende des XVIII. und Anfang des XIX. Jahrhunderts errichtet wurde, hat seine volumetrisch-räumliche Planung sowie die äußere Gestaltung und die Innendekoration bewahrt.
Die Bebauung der Villa umfasste ursprünglich das Hauptgebäude, Nebengebäude, Wirtschaftsgebäude und Gärten. Die modernen Grenzen des Eigentums wurden 1819 aus zwei zuvor unabhängigen Parzellen, der westlichen und der östlichen, gebildet. 1896 wurden nach dem Entwurf des Architekten Nikolai Jakunin der Wachturm und die Mauer mit Toren erbaut.
Zu Beginn des XX. Jahrhunderts gehörte die Villa den erblichen Ehrenbürgern Borodins. Die Produktions- und Lagergebäude beherbergten die Werkstatt für Musikinstrumente der Brüder Goch. 1911 wurde das Lagergebäude teilweise aufgestockt. Im selben Jahr gehörte das Eigentum der Verwaltung der Brüder Borodin. 1912 wurde auf dem Gelände der Villa die Lefortovo-Städtische Grundschule eingerichtet.
Das Hauptgebäude der Villa ist im klassizistischen Stil ausgeführt und mit Elementen anderer Stile ergänzt. Seine Hauptfassade ist mit einem dreieckigen Giebel, Pilastern und rechteckigen Rahmen verziert. Das Ensemble entstand von Ende des XVIII. bis Ende des XIX. Jahrhunderts und spielt eine wichtige Rolle im Erscheinungsbild der Starokirchny-Gasse, die aufgrund der Nähe zum Lefortovo-Palast als repräsentativ galt.
In den Innenräumen des Hauptgebäudes sind die Stuckdecken, die Stuckdecken der repräsentativen Säle, die feinen rahmenden Pilaster um die Türöffnungen, die rahmenden Türen und die Öfen des XIX. Jahrhunderts erhalten geblieben.
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