Das Kasaner geologische Museum benannt nach A.A. Stukenberg, eines der ältesten in Russland, wurde 1804 an der Kaiserlichen Universität Kasan gegründet. Seine Sammlung begann bereits im 18. Jahrhundert an der Kasaner Gymnasium zu entstehen. Auf der Grundlage dieses Museums wurde später das Museum für Naturgeschichte von Tatarstan gegründet.
Im Museum sind über 150.000 Exponate aus der ganzen Welt versammelt, darunter ein schöner Meteoriten aus Nordamerika, Ural-Malachit und das Skelett eines Ichthyosauriers aus Deutschland.
Das Museum besteht aus sieben Sälen. Im "Saal der historischen Geologie" sind Gesteine und fossile Organismen seit der Entstehung der Erde ausgestellt: Wirbellose, Korallen, Mollusken sowie Skelette und Schädel von Reptilien. Der "Saal der Bodenschätze" legt den Fokus auf die geologischen Unterschiede der Gebiete und zeigt die Vielfalt der Gesteine und Bodenschätze.
Im "Saal der Mammuts" kann man Skelette von Säugetieren aus der Zeit der letzten globalen Eiszeit sehen, wie das Wollhaarnashorn, den Höhlenbären, den Zwergflusspferd und das Mammut.
Der "Saal der Mineralogie" ist reich an einer Sammlung von Proben aus Lagerstätten aus der ganzen Welt, einschließlich Meteoriten aus 40 Ländern. Unter den seltenen Exponaten befindet sich britischer Fluorit.
Der "Saal der Kristallographie" setzt das Thema fort und präsentiert eine Sammlung von natürlichen und künstlich gezüchteten Kristallen sowie "Pseudomorphosen", Mineralien, die aus alten Echsen, Vögeln, Schlangen und Blumen entstanden sind.
Der "Saal der dynamischen Geologie" ist den natürlichen Prozessen auf dem Planeten gewidmet, die anhand von Gesteinen untersucht werden können. Viele Proben im "Ölsaal" wurden vom Professor Stukenberg selbst, Geologen und Paläontologen, der fast ein Jahrhundert nach seinem Tod Namensgeber des Museums wurde, mitgebracht.
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