Nach der Vertreibung der einst großen Armee aus Russland zeigte General Bistrom Mut im Auslandsfeldzug, indem er den Marschallstab von Davout ergriff und das Schwert „Für Tapferkeit“ erhielt. Er nahm an der Einnahme von Paris teil, wofür er mit dem Orden der Heiligen Anna 1. Klasse ausgezeichnet wurde.
Nach der endgültigen Niederlage Napoleons übernahm Bistrom das Kommando über die 2. Garde-Infanteriedivision, wurde zum Generalleutnant befördert und wurde 1825 zum Kommandeur der gesamten Garde-Infanterie ernannt, zu deren Unterstellung die Großfürsten Nikolai und Michael gehörten. Während des Aufstands auf dem Senatsplatz unterstützte er den jungen Nikolaus I., wofür er zum Generaladjutanten ernannt wurde.
Seine letzten militärischen Kampagnen waren der Krieg gegen die Türkei und die Unterdrückung des Warschauer Aufstands, an denen sein Gardekorps beteiligt war. Im Kampf gegen die Polen führte er persönlich seine Garde in den Angriff, stürmte als Erster in die Osterlenka und wurde verwundet. Für die türkische Kampagne erhielt er den Orden des Heiligen Alexander Newski, und für die Unterdrückung des Aufstands den Rang eines Generals der Infanterie und den Orden des Heiligen Georg 2. Klasse.
Nach dem Krieg wurde Bistrom zum Kommandanten von Warschau ernannt, und ein Jahr vor seinem Tod wurde er zum Assistenten des Kommandeurs des Separaten Gardekorps ernannt, das von dem jüngeren Bruder des Kaisers, Michael, geleitet wurde. Doch die Gesundheit des Generals, die durch ständige Kämpfe beeinträchtigt war, erforderte Pflege. Er trat nicht in den Ruhestand, sondern ruhte oft in der Heimat seiner Vorfahren, wo er am 16. Juni 1828 starb. Beigesetzt wurde er nicht in Bayern, sondern in Russland, dem er sein Leben gewidmet hatte. Sein Körper wurde nach Russland überführt und mit Ehren im Gut Jamburg in Romanowka beigesetzt.
Der Tod des Generals wurde zur Tragödie für die Garde. Die Offiziere ließen auf eigene Kosten das Denkmal „Bronzenen Löwen“ errichten, bauten eine Kapelle und ein Haus für die Veteranensoldaten, die Wache an seinem Grab hielten. Nach dem Kommen der Bolschewiken wurde die Kapelle zerstört, aber das Denkmal und das Haus, das heute als Erholungsbasis dient, blieben erhalten.
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