Zwischen dem Großen Palast und dem Brotgebäude, auch bekannt als Küchenbau, befindet sich eine Galerie, die 1784-1785 nach einem Entwurf von W. I. Baschenow errichtet wurde. Sie verband das Brotgebäude mit dem Palast „Ihrer Kaiserlichen Hoheiten“, der auf Befehl von Katharina II. abgerissen wurde, und an seiner Stelle wurde der Große Palast gebaut. Die Galerie trennte auch den Gutshof vom Park.
Die Galerie hatte ausschließlich eine dekorative Funktion und schuf den Eindruck eines einheitlichen Ensembles aus dem Großen Palast und dem Brotgebäude. Solche Galerien waren charakteristisch für die Palast- und Gutarchitektur des späten 18. Jahrhunderts.
Die Konstruktion der Galerie besteht aus zwei eng beieinander stehenden Wänden ohne Dach. Zwischen ihnen verläuft ein Korridor, der an den Enden durch die Wände der Gebäude begrenzt ist, und näher zur Mitte durch die Pfeiler der Tore.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Galerie stark beschädigt, und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts befand sie sich in einem ruinösen Zustand und hatte einen erheblichen Teil ihrer konstruktiven und dekorativen Elemente verloren.
Die Restaurierung der Galerie fand 1986-1987 statt. Im Jahr 2005 wurden während archäologischer Untersuchungen die weißen Steinfundamente des östlichen Teils des Zauns entdeckt.
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