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Frolov Kosma Dmitrijewitsch

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Kosma Dmitrijewitsch Frolov ist zweifellos einer der herausragenden russischen Ingenieure und Erfinder des 18. Jahrhunderts. Er wurde am 29. Juli 1726 in Polewskoy geboren. Sein Vater, der als Handwerker arbeitete, konnte seinem Sohn eine Ausbildung in der Arithmetik und an der Bergbau-Schule ermöglichen.

Nach Abschluss seiner Ausbildung begann Frolov seine Karriere im Beresowski-Werk. Er begann als Lehrling und war an der Rohstoffgewinnung und dem Bau von Pferdepumpen beteiligt, die zur Wasserabpumpung aus den Minen verwendet wurden.

Frolov bewies sich schnell als vielseitiger Spezialist im Goldbergbau und wurde 1757 in die Region Olonez geschickt, um die Arbeit der Minen zu organisieren. Nachdem er die Aufgaben erfolgreich gemeistert hatte, kehrte er ins Beresowski-Werk zurück und wurde dessen Leiter. Die Erfahrungen, die er in Karelien gesammelt hatte, zusammen mit seinen ingenieurtechnischen Fähigkeiten, ermöglichten es ihm, den Goldabbauprozess zu rationalisieren.

Im Jahr 1760 wurde unter seiner Leitung eine Waschmaschine entwickelt, die zwei Drittel weniger Arbeitskräfte benötigte und bis zu 3.400 Rubel pro Jahr einsparten konnte. Die Maschine wurde schnell in der Hauptstadt bekannt, und Frolov wurde zum Meister ernannt, der für alle Goldgruben in Jekaterinburg verantwortlich war. Im Ural setzte er erfolgreich eine neue Methode zur Verarbeitung von goldhaltigen Erzen und zur Entdeckung neuer Lagerstätten um.

1764 wurde er zu den Koljwan-Woskressenski-Werken versetzt. Am Schlangenbergwerk begann er sofort mit der Umsetzung seiner Ideen und schuf Anlagen zur Aufbereitung von Erzen und Abraum. Frolov entwickelte ein vollständiges System zur automatischen Goldgewinnung, bei dem die Bewegung durch kleine Wagen, die von Wasserrädern oder fließendem Wasser angetrieben wurden, erfolgte. Zu dieser Zeit gab es solche Produktionsmethoden nirgendwo auf der Welt.

In Altai implementierte Frolov die größte und effektivste hydraulische Anlage zur Wasserabpumpung und zur Förderung von Gestein. Einige der von ihm entworfenen wasserbaulichen Anlagen werden bis heute genutzt.

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