Vor 68 Jahren wurde in der Hansestadt Bremen die Entscheidung zur Gründung der Stiftung der Prinzessin Kira von Preußen getroffen. Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1907-1994) und seine Frau, die Großherzogin Kira Kirillowna, Prinzessin von Preußen (1909-1967), strebten an, eine Stiftung zu schaffen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, im Schloss Hohenzollern zu verweilen.
Zu diesem Zweck wurde im Schloss eine Etage mit renovierten Zimmern bereitgestellt. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt, einschließlich eines jährlichen Konzerts im Grafensaal des Schlosses, das sich an Kinder aus sozial benachteiligten Familien richtet. Bis heute haben über 14.000 Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, kostenlos im Schloss zu verweilen.
Seit 2012 wird die Stiftung von Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Sophia von Preußen, der Ehefrau des Oberhaupts des Preußischen Königshauses, Seiner Königlichen Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen, geleitet.
Die Großherzogin Kira Kirillowna wurde durch Erlass von Nikolaus II. dem Russischen Kaiserhaus zugeordnet und erhielt den Titel einer Prinzessin von Blut, ohne Einschränkung der Rechte, einschließlich der Thronfolge. Nikolaus II. war ihr Pate. Im Jahr 1924, als ihr Vater, Großherzog Kyrill, sich selbst zum Kaiser Kyrill I. proklamierte, erhielt sie den Titel einer Großherzogin.
Im Jahr 1938 fand in Potsdam die Hochzeit von Kira Kirillowna und Louis Ferdinand, Prinz von Deutschland und Preußen, statt. An der Zeremonie nahmen ihr Vater, Kyrill Wladimirowitsch, und der Großvater von Louis Ferdinand, der ehemalige Kaiser von Deutschland Wilhelm II., teil.
Heute leitet ihr Enkel, Prinz Georg Friedrich von Preußen (geb. 1976), Sohn von Prinz Louis Ferdinand von Preußen (Jüngeren) (1944-1977) und Gräfin Donata Castel-Rüdenhausen (1950-2015), das Deutsche Kaiserliche und Preußische Königshaus.
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