Die Geschichte der Nowgoroder Regionalphilharmonie begann am 18. September 1944 mit der Gründung des Nowgoroder Regionalen Konzert- und Estradabüros (NKEB). Das Hauptziel des Büros war es, das kulturelle Niveau der Bevölkerung durch die Popularisierung der sowjetischen Estradekunst, klassischer Musik und Volkskunst zu heben.
Im Jahr 1959 zog die Philharmonie nach Nowgorod um. Ein wichtiges Ereignis in ihrer Geschichte war das Festival „Russische Musik“, das seit über 50 Jahren stattfindet. Es wurde am 10. September 1969 mit einem Konzert des Moskauer Chores unter der Leitung von Alexander Jurjew eröffnet, das im Sophienkathedrale stattfand.
1987 beschloss der Oblastexekutivkomitee, der Philharmonie ein Gebäude zu übertragen, das zuvor dem Oblastdrama-Theater gehörte. Dieses Gebäude, das sich im Kreml an den Westtoren befindet, ist eines der besten architektonischen Bauwerke des frühen 20. Jahrhunderts und ist mit dem Namen des Metropoliten von Nowgorod und Starorus Arsenij Stadnickij verbunden.
Auf der Basis der Philharmonie wurden zwei Orchester gegründet: das Kammerorchester und das Orchester der russischen Volksinstrumente benannt nach V.G. Babanov. Außerdem gibt es hier Kinder-Musikensembles wie „Trubadur“, „Fröhliche Noten“ und das Ensemble der russischen Volksinstrumente „Samowar“.
Im Jahr 2011 wurde der Philharmonie der Name Antonij Stepanowitsch Arenski verliehen. Jährlich finden auf ihrer Bühne Konzerte statt, bei denen Liebhaber von Oper und Ballett die Aufführungen führender Künstler und Ensembles aus Russland und anderen Ländern genießen können. Die Nowgoroder Regionalphilharmonie benannt nach A.S. Arenski verfügt über einen modernen Saal mit hochwertiger Licht- und Tontechnik.
Hier finden Konzerte verschiedener Genres statt, von Klassik bis Rock, sowie Ballett- und Theateraufführungen. Jährlich werden Musikfestivals und Kunstwochen organisiert, wie „Russische Musik“, „Weihnachtsbegegnungen“, das Osterfestival, „Musikalischer Kreml“ und andere.
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