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Engelscher Heimatmuseum

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Das Museum wurde am 9. Juli 1925 gegründet, als die Entscheidung zur Schaffung des Zentralen Museums der Republik der Wolgadeutschen getroffen wurde. In den ersten Jahren seiner Existenz wurde eine einzigartige Sammlung von Kleidung und Alltagsgegenständen der deutschen und ukrainischen Bevölkerung der Republik sowie alte Manuskripte und Materialien zur Geschichte der ausländischen Kolonien, Ethnographie und Archäologie gesammelt. Initiator der Gründung und erster Direktor des Museums war Georg Heinrichowitsch Dinges, Professor an der Universität Saratow, bekannt als talentierter Wissenschaftler, Linguist und Ethnograph. Im Museum wurde aktiv wissenschaftliche Forschung betrieben. Doch im August 1941, nach der Auflösung der Republik der Wolgadeutschen, wurde das Museum geschlossen und die meisten seiner Exponate wurden an verschiedene Organisationen verteilt, was zu ihrem Verlust führte.

Nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges nahm das Museum seine Arbeit wieder auf, jedoch bereits als städtisches Heimatmuseum. Die bedeutendste Zeit war die Mitte der 1960er Jahre, als unter der Leitung der neuen Direktorin Jewdokija Alexandrowna Boschenko das Museum begann, sich auf der Grundlage der Heimatforschung zu entwickeln. Doch eine vollständige Rückkehr zur klassischen Museumsarbeit, wie sie in den 1920er Jahren war, gelang erst Anfang der 1990er Jahre. In dieser Zeit zog das Museum zum siebten Mal in ein neues, geräumiges Gebäude um, was eine neue Phase seiner Entwicklung markierte. In der Mitte der 1990er Jahre begann unter der Leitung der Direktorin S.I. Spiridonowa eine aktive Arbeit zur professionellen Wiederbelebung des Museums.

Geo-Punkt

Энгельсский краеведческий музей

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