Die Idee zur Gründung des Museums in der Stadt Dürrtulin stammt von dem ehemaligen Ersten Sekretär des Stadtkomitees Razil Sitdikovich Musin. Das architektonische Projekt des Gebäudes wurde von dem lokalen Architekten Vinil Sabirovich Akhunov entworfen. Der Bau begann 1986, und nach drei Jahren öffnete das Museum seine Türen für die ersten Besucher. Zu dieser Zeit hatte das Museum keine eigene Sammlung, und Rima Badavievna sammelte selbstständig Exponate, indem sie Geschenke von den Einheimischen entgegennahm, da der Dürrtulin-Distrikt reich an historischen Ereignissen ist.
Heute umfasst der Bestand des Museums mehr als 16.000 Exponate. Diese beinhalten das kulturelle Erbe der Völker, die im Dürrtulin-Distrikt leben, wie archäologische Funde, ethnografische Gegenstände, Sammlungen bildender und angewandter Kunst, Dokumente, seltene Bücher und Fotografien.
Im Museum kann man etwas über die Waldbewohner der Region erfahren. Neben den gewohnten Füchsen, Hasen und Bisamratten leben hier auch Waschbären, die in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zur Kontrolle der Raubtierpopulation eingeführt wurden.
Ebenfalls im Museum sind Funde aus der Angasyakovo-Siedlung ausgestellt, darunter eine Halskette aus gelben Perlen, eine Schuhschnalle mit beweglicher Zunge, ein Ohrring in Form eines Rings mit einer Perle und andere Artefakte.
Die Ausstellung des Museums ist reich an Gegenständen, die mit dem Alltag der indigenen Völker verbunden sind, wie einem tatarischen Wohnhaus und einer baschkirischen Jurte sowie Alltagsgegenständen.
Unter den einzigartigen Exponaten des Museums sind Ikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, kirchliche Utensilien und Bücher in altslawischer Sprache hervorzuheben.
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