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Duchonin Nikolai Nikolajewitsch

Nikolai Nikolajewitsch Duchonin, geboren am 1. Dezember 1876 in der Provinz Smolensk und gestorben am 20. November 1917 in Mogiljow, war ein russischer Militärführer und Generalleutnant. Im November und Dezember 1917 war er kommissarisch Oberbefehlshaber der Russischen Armee.

Im September 1917 wurde Duchonin zum Stabschef des Oberbefehlshabers ernannt. Nach der Flucht Kerenskys aus dem revolutionären Petrograd übernahm der 40-jährige Duchonin die Aufgaben des Oberbefehlshabers der Russischen Armee. Trotz der Möglichkeit, Mogiljow, wo sich das Hauptquartier befand, zu verlassen und zum Don zu gehen, blieb er an Ort und Stelle. Laut A.I. Denikin war Duchonin ein ehrlicher Mensch, der seine Pflicht gegenüber dem Feind verstand und ihm treu blieb. Letztendlich wartete er auf das Eintreffen der roten Truppen in Mogiljow. An seiner Stelle wurde der Fähnrich Krylenko ernannt, und Duchonin wurde am 20. November (3. Dezember) 1917 am Bahnhof vor dem Wagen Krylenkos von einer Menge revolutionärer Soldaten und Matrosen getötet. Danach entstand der Ausdruck „in den Stab Duchonins schicken“, was die Entziehung des Lebens bedeutet.

Duchonin wurde in Kiew, an der nordöstlichen Ecke der neuen Katharinenkirche auf dem Lukjanowski Friedhof, beigesetzt.

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