Das Kreisheimatmuseum Dubrowski wurde im Sommer 2000 auf Beschluss des Leiters der Verwaltung des Dubrowski-Kreises, W. I. Chamizki, nach der Schließung des Museums für Partisanenruhm im Dorf Bocharý gegründet.
In 19 Jahren seiner Tätigkeit hat das Museum aktiv an der patriotischen Erziehung der Jugend gearbeitet und Erinnerungen von Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges sowie Zeitzeugen gesammelt.
Das Museum verfügt über drei Ausstellungsräume. Der erste Raum, "Dubrowka, die Ursprünge", ist der Entstehung des Dorfes gewidmet, die mit dem Bau der Eisenbahnlinie Orjol-Bryansk-Riga im Jahr 1868 verbunden ist. Hier sind Gegenstände und Dokumente ausgestellt, die von der Gründung von Unternehmen und Institutionen in Dubrowka erzählen, sowie Exponate aus dem bäuerlichen Leben des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Der zweite Raum, "Dubrowka im Krieg 1941-1945", berichtet über den Beginn des Großen Vaterländischen Krieges, die Gründung des Dubrowski-Jagd-Bataillons und der Partisaneneinheit, die später Teil der Rogniediner Partisanenbrigade wurde. Hier kann man auch über die Arbeit des dubrowski Untergrunds und der jugendlichen Untergrundorganisation sowie über die Partisanen der Ersten Kletnjansker Partisanenbrigade erfahren. In der Ausstellung sind Fotografien, Dokumente und Gegenstände zu sehen, die von dem Mut und der Standhaftigkeit der Einheimischen während des Krieges zeugen.
Der dritte Raum, "Auf den Dubrowski-Kreis kann man stolz sein", enthält Exponate, die der Entwicklung des Dubrowski-Kreises in der Nachkriegszeit und in der Gegenwart gewidmet sind. Hier sind Fotografien und Dokumente zu sehen, die von berühmten Persönlichkeiten der Region und ihren Errungenschaften erzählen.
Der Fundus des Museums umfasst 1.250 Exponate und wird jährlich durch lokale Bewohner ergänzt, die Dokumente ihrer Verwandten und Angehörigen, die am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen haben, mitbringen. Jährlich besuchen etwa 5.000 Menschen das Museum. Es nimmt aktiv an regionalen und überregionalen Veranstaltungen teil und zieht noch mehr Besucher an. Das Museum dient als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft und bewahrt sorgfältig das Gedächtnis an die Errungenschaften und Heldentaten der Landsleute.
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