Sechsstöckiges ehemaliges Mietshaus, erbaut 1913 nach einem Entwurf des Architekten Sigismund Wulfson, im neoklassizistischen Stil. Vor der Revolution hätte es ein typisches Gebäude bleiben können, das seinem Eigentümer stabilen Ertrag bringt. Im Erdgeschoss befanden sich eine Konditorei, eine Apotheke und eine Strickwerkstatt, während in den oberen Etagen Wohnungen zur Miete und Büros untergebracht waren.
Im Jahr 2010 jedoch ereignete sich ein Ereignis, das dieses Gebäude zu einem Wahrzeichen der Malaya Bronnaya machte und die Aufmerksamkeit von Touristen auf sich zog. Auf Initiative der Bewohner wurden historische Schilder aus den 1920er Jahren mit den Namen ehemaliger Einrichtungen wie Zahnarztpraxis, Büro der Studentenkooperationen „Zentral“ und Apotheke wiederhergestellt.
Heute, wie vor 100 Jahren, bleibt unter den vielen Restaurants an den Patriarchenteichen eine Apotheke in Betrieb, obwohl ihre Besitzer mehrfach gewechselt haben.
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