In Wolgograd stechen unter den Denkmälern des historischen und kulturellen Erbes mehrere Gebäude hervor, deren Zustand ernsthafte Besorgnis erregt. Eines dieser Häuser ist das Gebäude in Kliniskaja, 39, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Sowjetzeit befand sich hier eine Basis des Voentorgs.
Die Kliniskaja-Straße war früher recht breit und verlief parallel zur Arbeiter- und Bauernstraße (vor der Revolution bekannt als Knjagininskaja), die sich von der Flussaue der Zaretscha bis zum Sennaja-Platz erstreckte, der sich jetzt im Bereich der Barrikadenstraße befindet. Infolge der Umgestaltung der Stadt in den 50er und 60er Jahren verschwand die Kliniskaja-Straße, ihr Gebiet wurde mit Gebäuden der „Chruschtschow“-Ära bebaut, und die zusammenhängende Fahrbahn der Straße hörte auf zu existieren. Es blieben nur einige Häuser mit Vorkriegsadressen, einschließlich der Nummerierung, die jetzt in den Höfen späterer Wohnanlagen liegen und nicht miteinander verbunden sind.
Das Haus in Kliniskaja, 39 ist ein markantes Denkmal seiner Epoche. Dieses einstöckige Gebäude ist mit schöner Ziegelverzierung geschmückt und weist einzigartige Merkmale auf, die es nirgendwo sonst in der Stadt gibt. Früher gab es hier ein Untergeschoss, das aufgrund des Verlusts der Decken jetzt mit dem ersten Stock „verschmolzen“ ist.
Diese Ruinen sind nicht antik. Bis in die 90er Jahre wurde das Haus, wie auch das benachbarte Nr. 39a, genutzt, hier lebten Menschen. Der beklagenswerte Zustand des Gebäudes trat in den 90er und „Nuller“-Jahren ein, als es aufgegeben wurde. In dieser Zeit verlor Kliniskaja, 39 das Dach und einen Teil der Innenwände. Dennoch kann das Haus trotz seines erschreckenden Zustands immer noch restauriert werden.
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