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Tarkowskis Hausmuseum in Jurjewz

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Andrei Arsenjewitsch Tarkowski, herausragender russischer Regisseur, dessen Filme ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes unserer Zeit geworden sind. Sein kreativer Weg beginnt in der kleinen Wolga-Stadt Jurjewz, die er als seine Heimat betrachtete. In dieser Stadt wurde am 28. November 1996 das Museumzentrum A. Tarkowski eröffnet. Seine Schaffung wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen der lokalen Verwaltung, Heimatforscher, des Kultur- und Kunstkomitees der Region Ivanovo, der Gesellschaft A. Tarkowski und der Vereinigung der Museen IGOIRM möglich.

Das Museum befindet sich in einem zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Haus. In der Sowjetzeit und bis zur Eröffnung des Museums diente dieses Gebäude als kommunale Wohnung für mehrere Familien. Ab 1933 waren zwei Zimmer des Hauses für N. M. Petrow, den Stiefvater von Tarkowskis Mutter, reserviert. Im Jahr 2007, anlässlich des 75. Geburtstags des Regisseurs, wurde die Ausstellung des Museums neu gestaltet. Im Innenhof des Museums befinden sich zwei architektonische Kompositionen: ein Brunnen, der die sakralen Motive in Tarkowskis Filmen symbolisiert, und eine Wand einer zerstörten Kirche, die an die Präsenz von Kirchen in seinen Arbeiten und an die im 20. Jahrhundert verlorenen heiligen Orte erinnert. Die Ausstellung des Museums umfasst vier Säle: „Die Welt des Künstlers“, „Die Geschichte der Familie“, „Die kommunale Wohnung. 1941-1943“, „Die kommunale Küche“ und „Ecke von Annuschka“.

Andrei Tarkowski wurde am 4. April 1932 im Dorf Sawraschje im Jurjewzer Bezirk geboren. Während der Evakuierung von 1941 bis 1943 lebte die Familie in Jurjewz bei der Großmutter, wo Andrei seine Ausbildung begann. Besonders interessant für die Besucher ist der Raum „Die kommunale Wohnung“, der nach den Erinnerungen der Schwester des Regisseurs, M.A. Tarkowskaja, rekonstruiert wurde. 1943 kehrte die Familie nach Moskau zurück. 1951 schloss Andrei die Oberschule ab und 1954 begann er sein Studium an der WGIK im Regiefach.

Die Ausstellungen des Museums präsentieren Fotografien, die in Jurjewz gemacht wurden, und Materialien, die während der Filmaufnahmen entstanden. Unter den Exponaten sind echte Dokumente, Tarkowskis Studentenausweis und seine Autobiografie, die er bei der Aufnahme an der WGIK verfasste.

Geo-Punkt

Дом-музей Тарковского в Юрьевце

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