Das Museum von M. J. Lermontow wurde am 24. Oktober 1976 in Tamani feierlich eröffnet. An einem hohen, steilen Ufer stehen zwei Hütten mit weißen Wänden und Dächern aus Schilf. Eine davon ist bekannt als „Lermontows Häuschen“, die andere ist eine Hütte, in der eine taube alte Frau lebte.
Der Hof von Fjodor Mysnik, sorgfältig nach Beschreibungen und Erzählungen von Zeitzeugen rekonstruiert, vermittelt die Lebensbedingungen Lermontows und das Kosakenleben des 19. Jahrhunderts. Im Hof, umgeben von einer Pflastersteinmauer, befinden sich Wirtschaftsgebäude: ein Hühnerstall, ein Brunnen und ein kleiner Ofen. An Stangen hängen Fischernetze, und am Ufer steht ein Boot, ähnlich dem, mit dem Pechorin versuchte, die Undine loszuwerden.
In einem speziell erbauten Gebäude des Literaturmuseums wird eine Ausstellung präsentiert, die dem Aufenthalt des Dichters im Kaukasus gewidmet ist. Unter den Exponaten sind Kopien von Lermontows Gemälden, Entwürfe seiner Werke und eine Auswahl von Büchern des Dichters zu sehen.
Heute ist das Haus-Museum von M. J. Lermontow in Tamani sehr beliebt bei den Fans des großen Dichters. Menschen aus allen Ecken unseres Landes kommen hierher, um mit eigenen Augen den Ort zu sehen, an dem die Ereignisse des berühmten Romans „Ein Held unserer Zeit“ stattfanden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.