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Haus-Museum I.I. Schischkin

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Das Gedenkhaus-Museum I.I. Schischkin ist ein Denkmal von historischer und kultureller Bedeutung auf Bundesebene. Erbaut im Jahr 1835 von dem Vater des bekannten Malers, Ivan Vasilievich Schischkin, wurde dieses Haus zum Ort, an dem die Kindheit und Jugend des zukünftigen Landschaftsmalers Ivan Ivanovich Schischkin (1832, 1898) verbracht wurden. Hier begann er zu malen und zeigte schon in jungen Jahren außergewöhnliche Fähigkeiten. Im reifen Alter kehrte Schischkin oft hierher zurück und fand Inspiration in den Wäldern und Weiten der Region.

Das Museum umfasst zahlreiche Räume, die einen langen Raum bilden, in dem die Atmosphäre des Lebens einer Kaufmannsfamilie sorgfältig nachgebildet wurde. Im Erdgeschoss befinden sich das große und das kleine Wohnzimmer, das Esszimmer, die Anrichte und das Arbeitszimmer. Im Obergeschoss sind das Zimmer des Meisters und sein Atelier sowie die Unterkunft seiner Schwestern untergebracht. Schon in der Kindheit zeigte Schischkin Talent zum Zeichnen und kam später in seine Heimat, inspiriert von der lokalen Natur, deren Wälder heute Teil des Nationalparks "Niedere Kama" sind und staatlich geschützt werden.

Die Gemäldegalerie des Museums nimmt zwei Räume ein und umfasst originale Werke Schischkins in Malerei, Druckgrafik und Zeichnung, die das Leben der Kaufmannsfamilien jener Zeit in Erinnerung rufen. Hier ist auch das erste Gemälde Schischkins "Die Ernte", das in den 1850er Jahren entstand, zu sehen.

Das Haus Schischkin ist das einzige Gedenkmuseum der Welt mit originalen Exponaten, die dem Leben und Schaffen des Künstlers gewidmet sind. Thematische Ausstellungen sind in 16 Räumen auf zwei Etagen des Gebäudes untergebracht.

Die Ausstellung vertraut die Besucher mit persönlichen Gegenständen von Schischkin und seiner Familie. In den Sälen kann man echte Eichenmöbel, zahlreiche Musikinstrumente sehen, die ein fester Bestandteil des Lebens einer Kaufmannsfamilie mit mittlerem Einkommen waren. Auch einzigartige Porzellanwaren und Figuren von Kuznetsov und Gardner sowie massive Uhren und Lampen aus Bronze sind ausgestellt.

Das Museum empfängt jährlich bis zu 50.000 Touristen. Führungen werden in vier Sprachen angeboten: Russisch, Tatarisch, Englisch und Deutsch.

Geo-Punkt

Дом-музей И.И. Шишкина

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