Das Haus wurde 1820 nach einem Entwurf des Architekten Ivan Sviyazev im Stil des späten russischen Klassizismus erbaut. Es wurde mehrfach von Bränden heimgesucht und blieb nach einem davon im Jahr 1840 40 Jahre lang leer. 1885 erwarb das Gebäude die Stadtverwaltung, und später kaufte es der Unternehmer Nikolai Vasilievich Meshkov, der es 1887 umbaute. Teile der Räumlichkeiten wurden vermietet, unter anderem für die staatliche Kontrolle der Ural-Eisenbahn und anderer Organisationen.
In den Jahren 1900 und 1901 fand hier eine Ausstellung des Landschaftsmalers und Steinmetzes A. K. Denisov-Ural statt. 1918 war im Gebäude das Hauptquartier der 3. Armee der Ostfront untergebracht, was durch eine Gedenktafel erinnert wird.
Im Laufe der Jahre beherbergte das Haus die medizinische Fakultät der Permer Staatlichen Universität, ein Restaurant und das Hotel „Ural“. In den letzten Jahren gehörte das Gebäude der Permer Schifffahrtsgesellschaft, und Ende 2007 zog das Permer Heimatmuseum dort ein.
Für die Serie „Vaterhaus“ (2017, Folge 5) wurde im Innenhof des Hauses Meshkov eine Szene unter anderem bei den Dreharbeiten in Perm gedreht.
Das im Stil des späten russischen Klassizismus errichtete Gebäude wurde 1885 und 1886 nach einem Entwurf des Architekten A. B. Turchevich im Stil des malerischen Jugendstils umgebaut. Zur gleichen Zeit wurde eine schöne steinerne Rotunde aus rotem Ziegel errichtet, die jedoch in der Sowjetzeit abgerissen wurde.
Die Wände des Gebäudes bestehen aus Schichten: die äußeren und inneren sind aus Ziegel, während die mittlere Schicht aus Lärche besteht. Die Fassade blickt auf die Uferpromenade der Kama, ihr Silhouette ist klar und deutlich. Die Neigung des Pflasters verleiht dem Gebäude majestätische Asymmetrie, und die Wände sowie andere Details sind mit Stuck verziert. Auch im Inneren des Hauses gibt es Stuckdekorationen an den Decken. Dank ihrer Ausstattung hebt sich das Gebäude von anderen Bauwerken an der Uferpromenade ab.
Im Jahr 2007 wurde das Gebäude restauriert: die Wände wurden verstärkt, die Fassade erneuert und die gesamte Stuckdekoration in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt.
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