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Haus der Kurenkovs

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Das Haus wurde von dem Kaufmann der zweiten Gilde, Ivan Jakovlevich Kurenkov, einem Vertreter der alten Familie aus Kowel, erbaut, deren Geschichte bis ins 17. Jahrhundert dokumentiert ist. Die Eigentümer haben nie in diesem Haus gewohnt, sondern es für ihre Handelsgeschäfte genutzt oder vermietet. Im Jahr 1901 betrieb der Sohn des Eigentümers, Peter Ivanovich Kurenkov, hier den Handel mit Eisenwaren, führte eine Tischlerei und leitete die Vertretung der Versicherungsgesellschaft „Russland“. Ein Teil des Erdgeschosses wurde vom Koweler Landrat für seine Freie Apotheke gemietet.

Im Jahr 1906 wurde im Gebäude eine Abteilung der rechten politischen Partei „Vereinigung des russischen Volkes“ eingerichtet. 1907 eröffnete der Ingenieur der Koweler Eisenbahnwerkstätten N.S. Nikolsky hier eine private Realschule, die bis 1910 funktionierte. 1915 wurde das Haus an den wohlhabenden Bauern Ivan Efimovich Kozhevnikov aus dem Dorf Kislyakovo verkauft, der eine Gerberei besaß und das Haus für seinen Sohn erwarb. Doch die neuen Eigentümer konnten nicht darin wohnen: 1917 gab es politische Veränderungen im Land. Im August 1918 beschlagnahmten die Bolschewiki das Gebäude für die Bedürfnisse der sowjetischen Macht und richteten darin ein Hotel für Bauern und eine Kantine im Erdgeschoss ein. In der Bevölkerung wurde es als Haus des Bauern oder Haus des Kolchosniks bezeichnet.

Ende der 1980er Jahre, mit dem Beginn der Perestroika und der Wiederbelebung des Privatgeschäfts, wurde 1989 im Haus das erste genossenschaftliche Café der Stadt eröffnet. Später wurde das Gebäude leer und verfiel allmählich. Ende 2012 wurde es in die operative Verwaltung des Koweler historischen und memorialen Museums übergeben.

Geo-Punkt

Дом Куренковых

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