Die Villa wurde 1790 auf Bestellung des Brigadiers Alexei Nikolajewitsch Durasow errichtet, der nach der Heirat mit Agrafena Iwanowna Mjasnikowa, der Erbin der Ural-Landbesitzer, reich wurde. Ihr Vater, Iwan Mjasnikow, besaß 15 metallurgische Unternehmen, und ihr Großvater, Boris Osipowitsch Twerduschew, war Bürgermeister der Kaufmannskammer von Simbirsk. Die Gasse, in der sich das Haus befand, wurde als Durasowskij bekannt.
Diese Villa gilt als eines der besten Beispiele des reifen Klassizismus in Moskau. Das Haus wurde nach den Plänen des Architekten Matwej Fedorowitsch Kasakow erbaut. Der Gesims ist aus traditionellem moskauer weißem Stein gefertigt. Neben dem Hauptgebäude wurden bis Ende des 18. Jahrhunderts zusätzliche Bauten errichtet, ein Vestibül mit einer acht Säulen umfassenden Rotunde im Erdgeschoss und ein zweigeschossiger Saal mit Bühne. Das Hauptgebäude war durch eine lange Galerie mit den Wirtschaftsgebäuden verbunden.
Im Jahr 1812 wurde die Villa zum Hauptquartier des Generals der französischen Armee Vendôme und wurde bei der Rückzug der Franzosen durch ein Feuer beschädigt. 1825 erwarb der Generalmajor Graf Matwej Alexandrowitsch Dmitriew-Mamonow, ein Teilnehmer geheimer Gesellschaften, das Haus, der sich weigerte, Nikolaus I. den Treueeid zu leisten und für verrückt erklärt wurde. Den Rest seines Lebens verbrachte er unter Vormundschaft in der Villa Wassiljewskoje.
1839 wurde das Haus von der Praktischen Akademie für Handelswissenschaften gekauft, die 1847 dort einzog. Die Akademie war zur Ausbildung der Söhne von Kaufleuten gedacht und bot ihnen eine allgemeine und spezielle Ausbildung. In dieser Zeit wurde die Villa für den Unterricht umgebaut: Die Fensteröffnungen im dritten Stock wurden vergrößert, der Fußboden angehoben. Im zweiten und dritten Stock entstand ein Flursystem, wodurch die Anordnung der Räume ihren Wohnzweck verlor. Zwischen den Etagen wurde eine eiserne Treppe installiert, und im zweigeschossigen Saal wurde eine Kirche für die Schüler eingerichtet.
Im Jahr 1918 wurde die Akademie geschlossen. Ein Jahr später wurde in der Villa das Institut für Bauingenieure und Ingenieurkurse zur Ausbildung der Roten Armee untergebracht. 1932 wurde hierher die Militärtechnische Akademie verlegt, die 1819 gegründet worden war.
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