Eine der bekannten Sehenswürdigkeiten Jaltas ist das 1888 nach dem Entwurf des herausragenden russischen Architekten Nikolai Petrowitsch Krasnow errichtete Haus.
Von 1887 bis 1899 war Nikolai Petrowitsch Stadtarchitekt von Jalta und hinterließ ein bedeutendes architektonisches Erbe. In der Stadt wurden nach seinen Entwürfen etwa 80 Gebäude errichtet, darunter öffentliche und kultische Bauwerke sowie private Bauten. In den umliegenden Gebieten wie Liwadija, Mischor, Simeiz, Alupka und Aluschta wurden über 20 Gebäude errichtet.
Besondere Bedeutung in seiner Karriere haben die Paläste in den großfürstlichen Anwesen „Dülber“, „Charaks“, „Tschaïr“, „Ai-Todor“ und der kaiserliche Palast in Liwadija. Letzterer wurde zum Hauptstolz des Architekten, der ihm weltweite Bekanntheit und Anerkennung des letzten russischen Zaren Nikolai II. einbrachte, der sein Talent hoch schätzte.
Im Haus in der Puschkin-Straße 19, wo Krasnow lebte, verkehrten oft bekannte Persönlichkeiten Jaltas, wie der Akademiker N.P. Kondakow, der Militäringenieur und Historiker A.L. Berthier-Delagarde, die Ärzte V.N. Dmitriev und K.R. Owsyany sowie die Architekten M.I. Kotinkow und L.N. Schapowalow.
Dieser herausragende Architekt lebte 14 Jahre in dem Haus und verkaufte es 1902 an M.P. Browtsina. Heute erinnern sich die Einwohner Jaltas weiterhin an Krasnow und ehren sein Andenken und seinen Beitrag zur Architektur der Stadt.
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