Eine der vorrevolutionären Sehenswürdigkeiten in der Puschkinstraße in Rostow am Don ist das Mietshaus der Eheleute Gribanov, das 1911 erbaut wurde und heute als Objekt des kulturellen Erbes regionaler Bedeutung anerkannt ist. Das Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, umgeben von Grün. Dieser gemütliche Anblick weckt den Wunsch, das Haus zu besuchen und, alle Fenster zu öffnen, ein Buch auf der Fensterbank zu lesen.
Die Eheleute Gribanov genossen jedoch nicht lange die finanziellen Früchte ihrer Arbeit. Im Jahr 1920, mit dem Kommen der sowjetischen Macht in Rostow am Don, wurde ihr Haus beschlagnahmt, und das weitere Schicksal seiner rechtmäßigen Eigentümer bleibt unbekannt. Viele Jahre lang nutzte die neue Regierung das Gebäude nach eigenem Ermessen, ohne sich um dessen Erhaltung als architektonisches Denkmal zu kümmern. Erst in unserer Zeit wurde das Haus renoviert, aber das Erdgeschoss wurde durch moderne Fliesen, die nicht mit dem historischen Erscheinungsbild des Gebäudes harmonieren, beeinträchtigt.
Heute befinden sich in diesem Gebäude eine Bankfiliale und ein kleines Hotel.
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