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Einkaufsgebäude der Moskauer Hypothekenvereinigung

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Im Jahr 1744 gehörten die Ländereien Fürst Wladimir Petrowitsch Dolgorukow. Er war Gouverneur von Riga und Reval unter Elisabeth Petrowna, zog jedoch Riga Moskau vor. 1761 ging das Anwesen an seinen Sohn Wasilij Wladimirowitsch über, der, wie sein Vater, dort nicht lebte.

Ab 1776 wurde die Eigentümerin die Tochter Dolgorukows, Praskowja Wladimirowna Melissino. Ihr Mann, eine bekannte Persönlichkeit, studierte mit Sumarakow, war Direktor der Moskauer Universität und Vormund des Moskauer Erziehungsheims. Die Familie Melissino war eng mit M.A. Puschkin verbunden, der am Putsch von 1762 beteiligt war, durch den Katharina II. den Thron bestieg. 1772, als Michail Alexejewitsch wegen Fälschung nach Sibirien verbannt wurde, nahm Praskowja seinen Sohn Alexej zur Erziehung auf. Später wurde er Eigentümer des Anwesens Melissino in der Bolschaja Dmitrowka und erlangte Ruhm als Dichter und Übersetzer.

Ab 1834 gehörte das Anwesen Santin Petrowitsch Kampioni, einem ornamentalen Bildhauer aus Norditalien. Er zog mit seinem Vater nach St. Petersburg und dann nach Moskau, wo er eine Werkstatt in der Dmitrowka eröffnete. Kampioni gestaltete die Innenräume vieler bekannter Gebäude, und auch seine Kinder wurden Bildhauer. Die Werkstatt existierte bis zum frühen 20. Jahrhundert.

1883 wurde das Eigentum aufgeteilt. Kampioni blieb in der B. Dmitrowka, 22, während ein Teil an O.P. Leva, die Frau eines Weinhändlers, ging. Olga Pawlowna baute ein neues Haus und erwarb ein Grundstück, wodurch sie ein ungewöhnlich geformtes Grundstück schuf.

1903 verkaufte der Kaufmann D.I. Kabanow das Eigentum an die Moskauer Hypothekenvereinigung. Der Architekt A.V. Ivanow entwarf ein fünfstöckiges Mietshaus, das 1904 erbaut wurde. Das Haus hatte Kellerlager, Aufzüge, eine Wäscherei und öffentliche Toiletten. Im Erdgeschoss befanden sich Geschäfte und Büros, im zweiten das Büro der Firma „Sinematografen Theophile Pathé“ und Wohnungen, im fünften ein Hutgeschäft. Nach der Revolution arbeitete hier weiterhin ein Pfandleihhaus, das heute als OAO MGKL „Mosgorlombard“ existiert, gegründet am 5. Juli 1924.

Geo-Punkt

Доходный дом Московского товарищества ссуды под заклад

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