Auf der Karte von Arbat aus dem Jahr 1838 ist an der Stelle des heutigen Hauses 49 ein Bauwerk verzeichnet, das von Gärten umgeben ist. Bis 1852, als Arbat bereits mit kleinen Landsitzen bebaut ist, wohnt in diesem Haus der Moskauer Kaufmann Semen Timofeewitsch Burow, der es geerbt hat, wie im Adressbuch angegeben. Im Jahr 1897 wird die Eigentümerin des Hauses Nadeschda Michailowna Burow.
Im Jahr 1903 wird nach dem Entwurf des Architekten W.F. Schigardlowitsch in Arbat ein vierstöckiges Mietshaus errichtet. Das Gebäude ist fast schmucklos, mit Ausnahme des hohen Fensters der Treppe, das von Säulen umrahmt ist.
Wjatscheslaw Franzewitsch Schigardlowitsch absolvierte die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur und erhielt den Titel eines nichtklassischen Künstlers der Architektur. Er entwarf zahlreiche Gebäude in Moskau und der Region Moskau. Allerdings waren nicht alle seine Projekte erfolgreich, und aufgrund von Unfällen auf Baustellen war er in den Jahren 1901-1903 und 1905 in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt. Trotz dessen schmücken viele seiner Gebäude bis heute die Straßen Moskaus.
In den 1910er Jahren befand sich im Haus ein Tabakgeschäft von K.I. Finogenow, und das Haus gehörte dem Kaufmann S. Feldstein. Nach der Revolution wurden die Wohnungen mit Blick auf den Arbat von Arbeitern bezogen.
In den Jahren 1938-40 wurde das Haus um zwei Etagen mit leichten Balkonen aufgestockt. Die Häuser 47 und 49 erscheinen nun als ein einheitlicher Monolith, was den Anforderungen der Moskauer Bebauung Ende der 1930er Jahre entsprach. Der Entwurf für die Aufstockung wurde von dem Architekten E.I. Frenkel erstellt. Das Gebäude war für Mitarbeiter des Ministeriums für Rüstungen und deren Familien vorgesehen. Hier wohnte Generalmajor der Ingenieur- und Technischen Truppen, Leiter der Hauptartillerieverwaltung und Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats, Direktor der Artillerie- und Maschinenbauwerke N.E. Nosowski.
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