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Datscha Ljamina

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Dies ist einer der ältesten und am besten erhaltenen Wohn-Datscha-Komplexe im Sokolniki-Park. Der ursprüngliche Eigentümer des Grundstücks war Ivan Artemjewitsch Ljamin, ein wirklicher Staatsrat und Bürgermeister von Moskau, der mit zahlreichen Orden ausgezeichnet wurde. Bis 1860 hatte die Familie Ljamin fünf Kinder, und Ivan Artemjewitsch erwarb das große Grundstück Nr. 21 in der Sokolnitscheskaja-Allee zum Bau einer Sommer-Datscha. Ljamin war lange Zeit Mitglied und Vorsitzender der Kommission für die Verschönerung von Sokolniki. Auf seinem Grundstück wurden gebaut: das Hauptgebäude aus Holz mit geschnitzten Details, ein zweigeschossiges mit Terrassen; ein einstöckiges Nebengebäude; ein Wachturm; Gewächshäuser; ein Wintergarten mit einem Wasserturm in Form eines gotischen Burgturms; eine künstliche Grotte und ein Pool. Auf dem Gelände befand sich auch ein Hügel, der von den Eigentümern sorgfältig erhalten wurde. Der ältere Sohn von Ljamin, Semjon Ivanowitsch, setzte die Gestaltung der Datscha fort. Nach 1917 emigrierte die Familie nach Frankreich.

Am 1. Mai 1918 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Datscha die erste sowjetische Versuchswaldschule für 75 Personen eröffnet. Zum Lehrpersonal gehörten vier Pädagogen und ein Erzieher, und die Direktorin war F.L. Chalevskaja, eine Medizinerin, die viel für die Entwicklung von Kindersanatorien getan hat. Das gepflegte Gelände mit einer elektrischen Maschine auf Petroleum und einer Wasserpumpe sowie die komfortablen Räumlichkeiten eigneten sich nicht nur für geschwächte Kinder, sondern auch für die Erholung von Parteiarbeitern. Zum Beispiel lebte hier von Dezember 1918 bis Februar 1919 N.K. Krupskaja, was zu einem Besuch von W.I. Lenin beim Neujahrsbaum führte.

Die Waldschule wurde in ein Kindersanatorium umgewandelt, das bis 1965 funktionierte. Danach wurden in der Datscha die Krippen des Werkes "Roter Held" untergebracht. Mit der Zeit verfielen die Gebäude, und 1972 wurde das Gelände an die Zentralbibliothek N.A. Nekrasow übergeben, um eine Abteilung für Literatur in den Sprachen der Völker der GUS und der baltischen Staaten einzurichten. Die Bibliothek führte eine qualitativ hochwertige Restaurierung durch.

Seit den 1990er Jahren befindet sich in diesem Gebäude die private Schule "Denker", die jetzt alle Gebäude einnimmt. Im Hauptgebäude ist das Gedenkzimmer der ersten Eigentümer, der Familie Ljamin, erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Дача Лямина

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